DFC Westsachsen Zwickau
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11.11.2017

Wir sind zurück

Wie der Titel schon vermuten lässt, lief es heute wieder wesentlich besser für uns als im letzten Spiel. Wir hatten zwei Wochen Zeit, dieses Spiel zu verdauen und aus den Köpfen zu kriegen.

Die Stimmung in der Mannschaft war gut, trotzdem war natürlich eine gewisse Unsicherheit da, wie schnell wir wieder zu unserem Spiel finden würden. Das gelang besser als gedacht. Um nicht in Rückstand zu geraten, wurde heute die Defensive etwas umgebaut und verstärkt. Unsere Kapitänin und Abwehrchefin Emily Wagner war gesundheitlich noch angeschlagen und wurde durch Alina Lattke ersetzt, die diese Aufgabe heute hervorragend löste. Zudem rückte die extrem laufstarken Spielerinnen Lara Klitzsch und Luisa Klein ins Mittelfeld zurück, um eventuell entstehende Brandherde sofort im Keim zu ersticken. Auch das hat super funktioniert. Von Beginn an kontrollierten wir das Spiel und ließen keinerlei Chancen der Auerinnen zu. Nach und nach kehrte immer mehr Sicherheit in unser Spiel ein und wir konnten den Druck nach vorn erhöhen. Nach 18 Minuten war es dann endlich soweit. Nach einigen vorangegangenen Möglichkeiten konnte Daniela Mittag den Ball an der guten Auer Torhüterin vorbei im Tor unterbringen. Knapp 10 Minuten später kam der Ball auf Höhe der Mittellinie zu Janina Jäger. Diese erkannte sofort, dass die Auer Torfrau zu weit vor ihrem Kasten stand. Mit Unterstützung des Windes fand der Ball den richtigen Weg und brachte uns das ersehnte zweite Tor. Zwei Minuten später konnte Daniela Mittag zum 3:0-Pausenstand erhöhen.

In der Pause wurde lediglich eine personelle Veränderung vorgenommen. Die etatmäßige Kapitänin Emily Wagner ging an Bord und übernahm die Position von Luisa Klein vor der heute sensationell funktionierenden Abwehrkette. Luisa Klein rückte nach links vorn, um den Offensivdruck weiter zu erhöhen. Es waren nur wenige Sekunden gespielt, da zappelte der Ball wieder im Netz des Gästetores. Aber auch Aue hatte die Pause genutzt und kam jetzt wesentlich gefährlicher auf den Platz zurück. HIn und wieder gelang es den Veilchen, ihre Offensivkräfte in Szene zu setzen. Doch mit vereinten Kräften schafften wir es immer wieder, diese Versuche noch rechtzeitig zu unterbinden, so dass unsere Torhüterin Noa Stöhr nie ernsthaft in Bedrängnis geriet. Die gefährlichste Situation war ein Lattenkracher. Den Rest des Spiels gestalteten aber wieder wir. Unsere beiden restlichen Wechseler Lisanne Gütter und Emmy Kaiser kamen für die wie immer aufopferungsvoll kämpfenden Johanna Passin und die gewohnt zuverlässige linke Außenverteidigerin Celina Thomas ins Spiel. Beide fügten sich nahtlos ein, so dass wir hinten weiter stabil standen und vorn entsprechend den Druck hochalten konnten. So war es erneut Daniela Mittag, die mit ihrem vierten Treffer den 5:0-Endstand herstellen konnte. Leider musste Emmy Kaiser, die in der kurzen Einsatzzeit einige gute Torchancen hatte, das Feld verletzt verlassen, nachdem sie bei einem Kopfballduell mit einer Gegenspielerin zusammen stieß und sich eine Platzwunde über den rechten Auge zuzog. Auch von dieser Seite noch mal gute Besserung!

Nach den letzten doch recht überhart geführten Derby war es heute eine angenehm faire Partie. Beide Mannschaften machten es dem sehr gut agierenden Schiedsrichter leicht.

Da der Chemnitzer FC, unser größter Konkurrent um den Staffelsieg, bei Fortuna Dresden mit einem 1:3 die ersten Punkte der Saison liegen ließ, sind wir - allerdings mit einem Spiel mehr als der CFC - Tabellenführer und können die Sensation wieder aus eigener Kraft schaffen.

Mit diesem guten Gefühl und dem nötigen Selbstbewusstsein geht es am Mittwoch nach Chemnitz zum Pokalhalbfinale beim SV Eiche Reichenbrand.

 

Aufstellung: Noa Sophie Stöhr, Janina Jäger, Alina Lattke (C), Celina-Reneé Thomas, Lisanne Gütter, Luisa Klein, Lara Klitzsch, Emily Wagner, Samantha-Josephine Ott, Daniela Mittag, Johanna Maria Passin, Emmy Kaiser

 

28.10.2017

Das Beste waren die Nudeln nach dem Spiel

Trotz des Fehlens zweier Stammspielerinnen fuhren wir voller Zuversicht und - wie sich gegen 14 Uhr dann bestätigen sollte - mit zu viel Siegessicherheit zum Tabellenletzten nach Radebeul. Mit einem 7:0 aus dem Hinspiel im Rücken, dem Wissen, dass der Gegner bisher keinen Punkt und nur zwei geschossene Tore auf dem Konto hatte, waren die Erwartungen natürlich sehr hoch.

Die erste Ernüchterung ereilte uns schon weit vor Anpfiff. Die Autobahn Richtung Dresden war komplett dicht und wir mussten uns irgendwie zum Spielort durchschlagen. Das gelang mit mehr oder weniger Erfolg. Ausgerechnet die wichtigen Offensivkräfte Lara Klitzsch und Daniela Mittag erreichten erst Mitte der zweiten Spielhälfte das Weinbergstadion. Durch den urlaubs- bzw. krankheitsbedingten Ausfall der linken Außenverteidigerin Celina-Reneé Thomas und unseres Mittelfeldmotors Alina Lattke fehlten uns zu Beginn der Partie somit 4 immens wichtige Stammspielerinnen. Glücklicherweise erhielten wir Unterstützung durch Marie John und Nadja Adam aus unserem C-Juniorinnen-Team.

Mit 15 Minuten Verspätung pfiff die Schiedsrichterin die Partie an. Für das, was sich den Augen der Zuschauer in den nächsten 80 Spielminuten bot, kann weder die Verspätung noch der stürmische Wind verantwortlich gemacht werden. Oder doch? Jedenfalls waren all die positiven Dinge aus dem letzten Spiel wie weggeblasen. Ein Großteil der Mannschaft blieb deutlich unter seinen Möglichkeiten. Unser Gegner hatte sich sehr gut auf uns eingestellt und hatte aus den Fehlern des Hinspiels die entsprechenden Lehren gezogen. Damit kamen wir überhaupt nicht zurecht. Unsere sonst so kompakte Defensive wackelte heute wie der berühmte Kuhschwanz. Lediglich Janina Jäger konnte überzeugen. Im Mittelfeld klafften riesige Löcher, wir standen zu weit von der Gegenspielerin weg, gingen nicht zum Ball, zum Gegenspieler bewegten wir uns entweder zu zweit oder gar nicht. Absprachen untereinander waren Fehlanzeige. Dazu kam eine absolut unterirdische Fehlpassquote. Trotzdem gelang uns natürlich der ein oder andere Angriff, auch schöne Spielzüge hat es gegeben. Aber eben im Rahmen unserer Möglichkeiten viel zu wenige. Meist waren es eher Zufallsprodukte.

So dauerte es bis zu 28. Minute, bis uns Johanna Passin endlich durch ihr langersehntes erstes Saisontor in Führung bringen konnte. Die Freude und vor allem die Erleichterung war allen deutlich anzumerken. Dieser Treffer erzielte allerdings nicht die erhoffte Wirkung, weder bei uns noch bei den Mädels aus Radebeul. Wir spielten so nervös weiter wie vorher. Luisa Klein ging weite Wege, holte sich immer wieder den Ball weit hinten ab und versuchte ihn in Richtung gegnerisches Tor zu transportieren. Ein zweites Tor blieb uns aber verwehrt. Zumindest retteten wir den knappen Vorsprung bis zum Pausentee.

Leider schafften wir es heute nicht, die Pause für uns zu nutzen. Also ging das Trauerspiel weiter. Fehlpässe, schlechte Ballannahme und -kontrolle, das volle Programm. Damit machten wir den Gegner noch stärker und luden immer wieder zu Angriffen auf unser Tor ein. Hier hatten wir Glück, dass den Radebeulerinnen auch nicht alles gelang und das wir Noa Stöhr im Tor stehen hatten. In der 49. Minute wurden wir dann doch noch für die heutige Leistung bestraft und bekamen den Ausgleichstreffer. Jetzt wurden wir etwas wacher. Durch den Wind, der jetzt von hinten blies, gingen allerdings viele Bälle verloren, weil wir nun zu überhastet agierten. Endlich tauchten Lara Klitzsch und Daniela Mittag nach fast 4 Stunden "Fahrt" am Spielfeldrand auf. Nach kurzer Erwärmung kamen sie ins Spiel und die Hoffnung war groß, dass wir jetzt endlich Druck vor dem gegnerischen Tor aufbauen würden. Das taten wir auch, aber es gelang uns bis zum Abpfiff nicht, die eingebüßten zwei Punkte zurückzuerobern. Radebeul verteidigte jetzt mit allen Kräften und versuchte sogar noch, das Spiel für sich zu entscheiden. Lediglich ein Lattentreffer durch Daniela Mittag sorgte noch mal für ernsthafte Gefahr.

Im Kampf um die Meisterschaft haben wir heute zwei wichtige Punkte liegenlassen. Doch schlussendlich sollten wir froh sein, dass wir hier heute überhaupt was mitgenommen haben. Schade, dass wir nach dieser Enttäuschung Johannas Tor nicht entsprechend feiern konnten. Danke nach Radebeul für das faire Spiel, den warmen Pausentee und die leckeren Nudeln! So, und jetzt Mund abputzen und weiter geht's! Abgerechnet wird zum Schluss.

 

Aufstellung: Noa Sophie Stöhr, Janina Jäger, Emily Wagner (C), Lisanne Gütter, Nadja Adam, Samantha-Josephine Ott, Marie John, Luisa Klein, Lara Klitzsch, Daniela Mittag, Emmy Kaiser, Johanna Maria Passin

 

21.10.2017

Torfestival im Sojus

Nach dem letzten zwar deutlichen, aber spielerisch durchwachsenen Sieg bei Fortuna Dresden, drei Wochen Spielpause und einem über weite Strecken nicht überzeugenden Testspiel am vergangenen Donnerstag war die Spannung groß, ob und wie schnell wir wieder den Faden und zu unserem Spiel zurückfinden würden.

Vor dem Spiel analysierten wir gemeinsam noch mal kurz die Fehler, die wir im Testspiel gemacht hatten. Jetzt hieß es Reaktion zeigen.

Alle Fragen wurden innerhalb kürzester Zeit beantwortet. Lara Klitzsch eröffnete den heutigen Torreigen schon nach 4 Spielminuten. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits die ersten Chancen vergeben. Nach 13 Minuten stand es durch weitere Treffer von Daniela Mittag und 2x Luisa Klein inzwischen sogar 4:0. Schön zu sehen war, dass die Mannschaft all das, was wir vorher besprochen hatten, sofort umsetzte. Der Ball wurde flach durch die Reihen transportiert, mit wenigen Ballkontakten kombinierten wir uns bis in den gegnerischen Strafraum, das Verschieben funktionierte wesentlich besser als zuletzt. Die erste Halbzeit verdient die Note 1+, wenn man die Chancenverwertung vernachlässigt. Das 5:0 war ein Eigentor einer Dresdnerin, die den Ball bei einem Abwehrversuch unglücklich ins eigene Tor beförderte. Da im Zentrum 2 DFC-Spielerinnen einschussbereit lauerten, wäre dieses Tor wohl ohnehin gefallen. Bis zum Pausenpfiff konnte Wirbelwind Luisa Klein noch zwei weitere Treffer nachlegen und auch Samantha-Josephine Ott trug sich mit zwei wunderschönen Toren aus spitzestem Winkel in die Torschützenliste ein. Mit einem 9:0 ging es also in die Pause, in der es aufgrund der überragenden Leistung rein gar nichts zu besprechen gab. Lediglich, dass jetzt unsere drei Wechsler Johanna Passin, Janina Jäger und Emmy Kaiser zum Einsatz kommen würden. Diese fügten sich problemlos in die Mannschaft ein. Das Spiel lief weiter nur in eine Richtung, doch ganz so flüssig und souverän wie in der ersten Halbzeit agierten wir jetzt nicht mehr. Trotz allem gelang es der Mannschaft, unserer Torhüterin Noa Stöhr, die im gesamten Spiel ganze 5 Ballkontakte hatte, einen ruhigen Vormittag zu verschaffen. Im Verlaufe der Zeit netzten Daniela Mittag und Luisa Klein, die derzeit mit 18 Treffern die Torschützenliste der Liga anführt, jeweils noch 2x auf der anderen Seite ein. Ein Dankeschön für dieses faire Match geht an unseren heutigen "Gegner", der nicht so schlecht gespielt hat, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Lediglich die Durchschlagskraft hat der noch sehr jungen Mannschaft gefehlt.

 

Aufstellung: Noa Sophie Stöhr - Celina-Reneé Thomas, Emily Wagner (C), Lisanne Gütter, Janina Jäger, Emmy Kaiser - Alina Lattke, Luisa Klein - Samantha-Josephine Ott, Daniela Mittag, Lara Klitzsch, Johanna Maria Passin

 

23.09.2017

Glanzloser Sieg in Dresden

Heute starteten wir auswärts zur ungeliebten Anstoßzeit um 14 Uhr gegen die sehr junge Mannschaft von Fortuna Dresden. Lediglich zwei B-Spielerinnen standen in deren Kader. Aufgrund der letzten Ergebnisse beider Mannschaften war klar: die drei Punkte mussten rein. Der DFC legte los wie die Feuerwehr. Sofort mit dem Anpfiff begann der Sturmlauf auf das Tor der Heimmannschaft. Alles lief nach Plan. Nach 7 Minuten stand es durch Tore von Lara Klitzsch und 2x Luisa Klein bereits 3:0. Diesmal hatte der Gegner die Anfangsphase verschlafen. Dieser stellte sich jetzt besser auf uns ein. Warum uns das allerdings so aus der Bahn warf, ist unerklärlich. Wir wollten Ball und Gegner laufen lassen, spielten aber immer wieder unnötige lange Bälle, was auf dem ungewohnt kurzen Spielfeld oft zu Ballbesitz für die Dresdenerinnen führte. Die Fehlpassquote entsprach ebenfalls nicht unseren Fähigkeiten. Hinzu kamen einige unglückliche Situationen, in denen der Ball nur knapp das Gehäuse der Fortuna verfehlte. Wir hatten das Spiel zu jeder Zeit unter Kontrolle, konnten unsere Überlegenheit jedoch nicht mehr in Zählbares umwandeln. Zur Halbzeit gab es deutliche Worte, einen Wechsel und einen Positionstausch. Wir wollten noch offensiver agieren, um noch mehr Torchancen herauszuspielen. Das gelang den Mädels anfänglich recht gut. Sofort kreierten sie, vor allem über die auf der linken Seite unermüdlich ackernde Luisa Klein, die von ihren Gegenspielerinnen nicht zu stoppen war, einige Torchancen.

6 Minuten nach Wiederanpfiff gelang Luisa Klein ihr mittlerweile drittes Tor. Die Dresdenerinnen, die im Mittelfeld schön kombinierten, gaben aber nicht auf und tauchten im Verlaufe der zweiten Halbzeit auch drei Mal gefährlich vor unserem Tor auf. Jedes Mal war die Abwehr überwunden und Trainer und Zuschauer hielten den Atem an. Doch die Gastgeberinnen bissen sich in allen drei Situationen die Zähne an unserer überragenden Torhüterin Noa Stöhr aus, die die Situation rechtzeitig erkannte, geschickt den Winkel verkürzte und mit sensationellen Reflexen die Null hielt und damit den Gastgeberinnen den letzten Wind aus den Segeln nahm. Auf der Gegenseite gelang uns durch zwei Treffer von Alina Lattke und das abschließende Tor durch Luisa Klein noch die nötige Ergebniskosmetik. Weitere Versuche aus der Entfernung durch Janina Jäger und Celina-Reneé Thomas sowie gute Chancen durch Lisanne Gütter und Emily Wagner konnten durch die Dresdener Torhüterin vereitelt werden. Somit konnten wir den Vorsprung in der Tordifferenz gegenüber dem Chemnitzer FC zumindest halten, der allerdings noch ein Spiel weniger bestritten hat als wir.

 

Aufstellung: Noa Sophie Stöhr - Celina-Reneé Thomas, Emily Wagner (C), Janina Jäger - Alina Lattke, Luisa Klein, Lisanne Gütter - Samantha-Josephine Ott, Daniela Mittag, Lara Klitzsch, Johanna Maria Passin

 

16.09.2017

Gutes Spiel wird mit drei Punkten belohnt

Heute hatten wir die junge Mannschaft aus Dresden-Johannstadt zu Gast. Wir wollten von Beginn an mutig nach vorne spielen, das Spiel bestimmen und sämtliche Angriffsversuche der Johannstädterinnen um ihre torgefährlichste Spielerin Emilia Martin im Keim ersticken. Diese bekam von Beginn an mit Alina Lattke einen persönlichen Schatten zur Seite gestellt. Ansonsten starteten wir mit demselben System, mit dem wir in den letzten Spielen recht erfolgreich waren. Lediglich auf einer Position wurde die Startformation geändert. Johanna Maria Passin durfte heute von Anfang an ran. Bereits in den ersten Minuten erspielten wir uns einige Torchancen. Johannstadt kombinierte gut, aber unsere Defensive fand immer wieder die passende Antwort. Durch einen Doppelschlag in Minute 22 und 23 durch Daniela Mittag und Luisa Klein konnte der Knoten endlich zum platzen gebracht werden. Wieder einmal kam erst durch die Führung die nötige Ruhe in unser Spiel. Jetzt wurden wir mutiger und konnten den Druck erhöhen. Das brachte automatisch Entlastung in der Defensive, wobei die Gäste immer wieder anrannten und wir hellwach bleiben mussten. Noch vor der Pause konnten wir durch die Tore drei und vier ein sicheres Polster schaffen. Wieder waren Luisa Klein und Daniela Mittag, diesmal in umgekehrter Reihenfolge, für den DFC erfolgreich. In der Halbzeitpause wurde ein personeller Wechsel vorgenommen und das System etwas verändert, um in der Offensive noch mehr Druck erzeugen zu können. 2 Minuten nach Wiederanpfiff schloss Luisa Klein einen unserer zahlreichen Angriffe zum 5:0 ab. Jetzt dominierten wir das Spiel fast nach Belieben und hatten Chance um Chance. Bei besserer Chancenverwertung hätten wir in dieser Phase noch einige Tore mehr erzielen können. Durch die klare Führung konnte jetzt auch gewechselt werden. Lisanne Gütter und kurz danach Emmy Kaiser kamen für Celina Thomas und Luisa Klein zum Einsatz, die beide leicht angeschlagen in Spiel gegangen waren. Samantha-Josephine Ott wechselte auf die linke Seite und schaltete sich jetzt mit ins Angriffsspiel ein. In Minute 66 und 68 lief sie am langen Pfosten in Lauerstellung, wo der Ball letztendlich auch nach Zuspielen der auf der rechten Außenbahn unermüdlich ackernden Lara Klitzsch landete, so dass sie relativ unbedrängt die Treffer sechs und sieben erzielen konnte. Eine Minute später tauchte Alina Lattke nach schönem Doppelpass mit Daniela Mittag im gegnerischen Strafraum auf und brachte den Ball zum 8:0 im Kasten unter. Es folgten weitere Chancen, immer wieder unterbrochen durch das Aufbäumen der Dresdnerinnen, die trotz des aussichtlosen Rückstands immer noch versuchten, sich Chancen zu erspielen. Ernsthaft gefährlich wurde es für unsere Torhüterin Noa Stöhr allerdings nicht mehr. Den Schlusspunkt des heutigen Tages setzte Janina Jäger, die einfach mal aus der zweiten Reihe abzog und den Ball zum 9:0-Endstand versenkte. Wieder einmal konnten unsere DFC-Mädels durch mannschaftliche Geschlossenheit, Teamgeist, Disziplin und Spielfreude überzeugen und holten sich den nächsten Sieg, der auch in dieser Höhe mehr als in Ordnung geht.

 

Aufstellung: Noa Sophie Stöhr - Celina-Reneé Thomas, Emily Wagner (C), Janina Jäger, Lisanne Gütter - Alina Lattke, Lara Klitzsch, Samantha-Josephine Ott, Emmy Kaiser - Daniela Mittag, Luisa Klein, Johanna Maria Passin

 

09.09.2017

3 Punkte nach viel Krampf und Kampf

Heute reisten wir wieder mal nach Reichenbrand zur "Eiche". Durch viele Liga-, Pokal- und Freundschaftsspiele kannten sich beide Mannschaften sehr gut. Wir konnten bisher alle Spiele siegreich für uns gestalten, aber es waren speziell in letzter Zeit immer mehr Spiele auf Augenhöhe, die auch hätten anders ausgehen können. Die körperbetonte und auf schnelles Umschalten ausgelegte Spielweise der Chemnitzerinnen bereitete uns immer wieder Schwierigkeiten. So sollte es auch heute werden. Die ersten 20 Minuten waren geprägt von vielen Abstimmungsfehlern, überhasteten langen und hohen Bällen, daraus resultierenden Ballverlusten, Unordnung und Hektik. Wir hatten unsere Chancen, jedoch waren diese nicht zwingend genug. In dieser Phase konnten wir von Glück reden, dass wir nicht in Rückstand geraten sind. Wieder einmal war es eine Standardsituation, die die vorübergende Erlösung brachte. Nach einer von Alina Lattke gut geschlagenen Ecke wurde endlich umgesetzt, worüber immer wieder gesprochen wurde. Es wurde eingelaufen und zum Ball gegangen. Daniela Mittag schraubte sich hoch und köpfte den Ball unhaltbar in die Maschen. Die Erleichterung war zu spüren, wobei sich alle im Klaren waren, dass noch ein hartes Stück Arbeit vor uns lag. Immer wieder gelang es den Chemnitzerinnen, ihre Stürmerin Elisa Schubert anzuspielen, die von unserer Abwehr kaum zu stoppen war. 5 Minuten nach der Führung gelang uns ein Ballgewinn im Mittelfeld und über zwei Stationen landete der Ball halblinks bei Luisa Klein, die den Ball mir Gefühl und ihrem linken Fuß in der rechten Torecke unterbrachte. Jetzt wurde unser Spiel sicherer und besser, allerdings waren die Gastgeberinnen nach wie vor kreuzgefährlich. Kein Spiel für schwache Nerven. Noch vor der Halbzeit gelang ihnen dann der nicht unverdiente Anschlusstreffer. Mit dem Zwischenstand von 1:2 ging es in die Pause. Diese tat uns gut. Wir konnten noch mal kurz durchatmen, die Fehler der ersten Halbzeit besprechen und minimale taktische Veränderungen vornehmen. Gewechselt wurde nicht. Der Beginn der zweiten Halbzeit war nicht so holbrig, wie der Beginn der Ersten. Es ergaben sich jetzt immer wieder sehenswerte Spielzüge, die daraus entstehenden Chancen konnten aber nicht in Zählbares umgemünzt werden. Das war zum Glück auch auf der anderen Seite so. Durch die jetzt etwas härter werdende Gangart der Gastgeberinnen ergaben sich für uns einige Freistöße. Einen davon verwandelte Alina Lattke nach dem ausgegebenen Motto "Präzision vor Gewalt" aus etwa 28 Metern direkt ins rechte obere Eck. Leider gibt es da noch das Sprichwort "wie gewonnen so zerronnen". Zwei Minuten später erwischte sie bei einem Rückpass unsere herauseilende Torhüterin auf dem falschem Fuß und der Ball trudelte über die eigene Torlinie. Wieder nur ein Tor Vorsprung! Hochspannung pur! In dieser Situation zeigte sich wieder einmal die Stärke unserer Mannschaft. Keine Vorwürfe, aufmunternde Worte - und weiter gings. Kurz darauf wurde die wie immer sehr laufaktive und spielstarke Luisa Klein irregulär im gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht und es gab den fälligen Pfiff des Schiedsrichters. Emily Wagner legte sich den Ball auf und den Oberkörper ein paar Grad zu weit nach hinten. So blieb das Netz ganz und der Ball ging knapp über den Kasten. Für ein Drehbuch wäre der Spielverlauf bis hierher sicher zu kitschig gewesen. Hinzu kommen aus der ersten Halbzeit noch ein Unterlattenkratzer von Daniela Mittag, den der Schiedsrichter nicht hinter der Torlinie gesehen hat und aus Halbzeit zwei ein Fernschuss durch Celina-Reneé Thomas ans Lattenkreuz. Bis zur 78. Spielminute war es ein höchst spannendes Match. Dann war es erneut Luisa Klein, die sich, verfolgt von drei Gegenspielerinnen, über links durchsetzen konnte und den Ball im langem Eck versenkte. Den Schlusspunkt in der letzten Spielminute setzte Daniela Mittag, die nach Zuspiel von Samantha-Josephine Ott aus etwa 22 Metern unbedrängt abziehen konnte und die sehr gute Chemnitzer Torhüterin mit einem Schuss ins rechte Dreiangel noch einmal überwinden konnte. Zusammenfassend kann man sagen, dass wir uns den Sieg heute - speziell in der ersten Hälfte - mehr erkämpft als erspielt haben. Wichtig war heute wieder mal die mannschaftliche Geschlossenheit und die Disziplin, von der Nummer 1 bis zur Nummer 15, einschließlich der drei Wechselspielerinnen, die heute kaum bzw. gar nicht zum Einsatz kamen.

 

Aufstellung: Noa Sophie Stöhr - Celina-Reneé Thomas, Emily Wagner (C), Janina Jäger - Alina Lattke, Samantha-Josephine Ott - Luisa Klein, Daniela Mittag, Lara Klitzsch (Johanna Maria Passin)

Wechsler: Lisanne Gütter, Emmy Kaiser

 

03.09.2017

Erste Saisonniederlage gegen starke Chemnitzerinnen

Es war das erwartet enge Spiel zweier Mannschaften, die in dieser Saison um den Titel in der Landesliga kämpfen wollen - nach der 1. Halbzeit stand es 1:1. 

So ergaben sich immer wieder Chancen auf beiden Seiten. Eine davon führte in der 68. Minute zur erneuten Führung für die Gäste. Jetzt setzte Bernd Wutzler, der die Mannschaft heute gemeinsam mit Sandra Adam und Marie Schupke betreute, alles auf eine Karte. Wir wollten den einen Punkt unbedingt zurück und den Chemnitzerinnen 2 Punkte klauen. Unsere Mannschaft kämpfte weiter und kam so auch noch zu der ein oder anderen Chance. Wenige Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit gelang Daniela Mittag eine sensationelle Sonntags-No-Look-Bogenlampe, die sich nach einer endlos erscheinenden Flugphase hinter der guten Chemnitzer Torhüterin ins Tor senkte. Jetzt setzte der CFC alles daran, sich die gerade eingebüßten 2 Punkte wieder zurückzuholen. Sie erhöhten noch einmal den Druck und das Tempo und konnten in der Nachspielzeit erneut in Führung gehen. Unsere Mädels bündelten nochmal alle ihre Kräfte, wurden diesmal aber leider nicht dafür belohnt. Ein schneller Gegenangriff brachte dann kurz vor dem Abpfiff das vierte Tor für den CFC. Mit ein bisschen mehr Glück und ohne die verletzungsbedingten Ausfälle der beiden Stützen Luisa Klein und Emily Wagner wäre uns vielleicht eine kleine Sensation gelungen. Aber wie gesagt schon der große Loddar: wäre, wäre Fahrradkette!

 

Aufstellung: Noa Sophie Stöhr - Celina Reneé Thomas, Emily Wagner (C), Janina Jäger - Alina Lattke, Samantha-Josephine Ott, Nadja Adam, Johanna Maria Passin, Lisanne Gütter - Daniela Mittag, Lara Klitzsch, Luisa Klein

 

26.08.2017

B-Juniorinnen mit Kantersieg gegen Aue

Auch heute war es wieder unser Ziel, das Spiel von Beginn an zu bestimmen und frühzeitig zu stören, um den Spielaufbau der Auerinnen bereits im Keim zu ersticken. Wir wollten unbedingt vermeiden, bei diesen hohen Temperaturen einem Rückstand hinterlaufen zu müssen.

Die ersten 10 Minuten tasteten sich beide Mannschaften noch ab, keiner wollte den ersten Fehler machen. Es ergaben sich schon die ersten Chancen und wir gewannen langsam an Überlegenheit. Das führte in der 11. Spielminute dann auch zur durchaus verdienten Führung durch Daniela Mittag.

Aue berappelte sich ziemlich schnell wieder und konnte 4 Minuten später nach einem Abstimmungsfehler in unserer Defensive durch einen sehenswerten Schuss ausgleichen.

Den vermutlich entscheidenden Wirkungstreffer konnten die DFC-Mädels mit dem Doppelschlag durch Daniela Mittag und Luisa Klein in Minute 17 und 18 setzen. Jetzt waren die Weichen auf Sieg gestellt. Die gegnerische Mannschaft fand danach kein probates Mittel mehr, um unsere Hintermannschaft oder gar unsere Torhüterin Noa Sophie Stöhr nochmals ernsthaft in Gefahr zu bringen. Noch vor der ersten Trinkpause nach 20 Minuten gelang es uns, durch Alina Lattke mit 4:1 in Führung zu gehen.

Nach 30 Minuten kam Lisanne Gütter für Lara Klitzsch ins Spiel, die sich nach den vielen Sprints auf der rechten Seite eine Pause verdient hatte. Wie die Leistungen der letzten Wochen - sowohl im Training als auch in den Spielen - vermuten ließ, fügte sich Lisanne nahtlos in unser Spiel ein.

Unmittelbar vor dem Pausenpfiff war es erneut Alina Lattke, die mit ihrem zweiten Treffer auf 5:1 erhöhen konnte.

Viel gab es in der Pause nicht zu besprechen. Wir waren die spielbestimmende Mannschaft und lagen 5:1 vorn. Verletzungen gab es nicht zu beklagen, so dass wir vorerst unverändert in die zweite Halbzeit starten konnten.

Wir spielten jetzt noch mutiger nach vorn, ohne dabei die Defensive zu vernachlässigen. Zwischen der 45. und 73. Minute gelang der heute ungewohnt offensiv agierenden Alina Lattke ein lupenreiner Hattrick.

Zwischenzeitlich kam in der 53. Minute für die gesundheitlich angeschlagen ins Spiel gegangene Daniela Mittag mit Nadja Adam eine Spielerin aus unserem C-Juniorinnen Team zum Einsatz, die uns dankenswerterweise unterstützte, da mit Johanna Maria Passin und Emmy Kaiser zwei Spielerinnen aufgrund einer Klassenfahrt fehlten. Nadja war sofort im Spiel und wirbelte auf der linken Seite. Im Laufe der Zeit hate sie sogar zwei Tore "auf dem Fuß". 

Es war heute wieder eine geschlossen gute Mannschaftsleistung, die in der 77. Minute durch einen kuriosen Treffer von Janina Jäger gekrönt wurde. Sie schlug einen Ball in etwa Höhe der Mittellinie weit nach vorn. Ob es ein Torschuss oder eine Vorlage werden sollte, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Der Ball sprang im Strafraum auf und übersprang daraufhin ohne weiteren Spielerkontakt die Auer Torhüterin zum 9:1-Endstand.

Aue musste in diesem Spiel auf einige verletzte bzw. erkrankte Spielerinnen verzichten. Ihnen allen und der heute im Spiel verletzten Spielerin alles Gute und baldige Genesung!

Nächste Woche geht es zu Hause gegen den Chemnitzer FC.

 

Aufstellung: Noa Sophie Stöhr - Celina-Reneé Thomas, Emily Wagner (C), Janina Jäger - Samantha Josephine Ott, Alina Lattke, Lisanne Gütter, Najda Adam - Lara Klitzsch, Daniela Mittag, Luisa Klein

 

19.08.2017

B-Juniorinnen mit perfekten Start in die Landesliga

Bei herrlichem Fußballwetter starteten unsere B-Juniorinnen heute in die neue Landesligasaison.

Das verkürzte Großfeld und das Spiel mit nur 8 Feldspielerinnen kannte die Mädchen ja schon aus einigen Spielen der vergangenen Saison und dem Pokal.

Ziel war es heute, von Beginn an hellwach zu sein und das Spiel sofort zu bestimmen. Die im Vergleich zur Vorsaison nahezu unveränderte Mannschaft nahm das wörtlich und legte los wie die Feuerwehr. Noch vor Ablauf der ersten Spielminute zappelte der Ball das erste Mal im Netz der Radebeuler Mädels. Damit erzielte mit Daniela Mittag eine DFC-Spielerin das erste Tor der neuen Spielzeit. Keine zwei Minuten später schlug Luisa Klein zum 2:0 zu. Nach 6 Spielminuten stand es gar 3:0, erneut war Daniela Mittag erfolgreich. Jetzt fanden die Radebeulerinnen besser ins Spiel, ernsthafte Gefahr für das von Noa Stöhr gehütete Gehäuse entstand aber nicht. Nahezu alle Angriffsversuche der Gästemannschaft konnten durch frühzeitiges Stören und geschicktes Verteidigen unterbunden werden.cBereits nach 12 Minuten musste unsere Kapitänin Emily Wagner nach einem Sturz auf den Hinterkopf das Spielfeld vorzeitig verlassen. Daraus resultierte eine gewisse Unruhe in unserem Spiel. Die vorher vorhandene Ruhe am Ball war abhanden gekommen und es wurden einige überhastete Langpässe gespielt. Trotz allem hatten die Mädels das Spiel jederzeit unter Kontrolle und konnten durch Lara Klitzsch noch vor dem Pausenpfiff auf 4:0 erhöhen.

In der Halbzeitpause konnten sich alle noch einmal sammeln und kurz durchschnaufen. Die unnötigen Fehler wurden angesprochen. Wir wollten jetzt u.a. versuchen, noch mehr von hinten heraus zu spielen, da zu viele lange Bälle - auch bedingt durch den böigen Wind - beim Gegner gelandet waren.

4 Minuten nach Wiederanpfiff war es erneut Luisa Klein, die mit ihrem zweiten Treffer im Spiel auf 5:0 erhöhen konnte. Trotz einiger personeller Veränderungen und Positionswechsel konnte unsere Mannschaft auch weiterhin das unermüdliche Anrennen der Gäste souverän unterbinden und immer wieder in den gegnerischen Strafraum eindringen. Daraus resultierten zwei weitere Tore durch Alina Lattke (57.) und Daniela Mittag (76.). Somit verließen unsere B-Juniorinnen mit einem 7:0 den Platz als verdienter Sieger.

Es war ein von beiden Seiten sehr fair geführtes Spiel. Nach dem Schlusspfiff trafen sich beide Mannschaften, Eltern und Betreuer auf eine gemeinsame Bratwurst, bevor unsere Gäste die Heimreise antraten.

 

Aufstellung: Noa Sophie Stöhr - Celina-Reneé Thomas, Emily Wagner (C), Janina Jäger, Lisanne Gütter - Samantha-Josephine Ott, Johanna Maria Passin, Alina Lattke, Daniela Mittag, Emmy Kaiser - Luisa Klein, Lara Klitzsch

 

12.08.2017

B-Juniorinnnen gewinnen deutlich mit 0:5 im Sachsen-Pokal

Es war eine Mischung aus Vorfreude, dass es nun endlich wieder losgeht, Ungewissheit, wie schnell man den Spielfaden wiederfindet und der daraus resultierenden Nervosität, mit der die zur neuen Saison nahezu unveränderte Mannschaft nach Chemnitz reiste. Zwei Spielerinnen sind in die Frauenmannschaft aufgerückt, zum Kader gestoßen ist mit Emmy Kaiser eine Spielerin, die vor einiger Zeit bereits für den DFC Westsachsen Zwickau aktiv war.

Pünktlich um 13 Uhr pfiff der Schiedsrichter diese Pokalpartie an. Dass es ein Pokalspiel und das erste Pflichtspiel der Saison war, merkte man beiden Mannschaften deutlich an. Viele hohe und weite Bälle flogen von links nach rechts und wieder zurück. Dazu schlichen sich überdurchschnittlich viele Fehlpässe, Ausbälle und Stellungsfehler ein. Es dauerte bis zur 25. Minute, bis nach einem schönen Spielzug über die linke Seite eine Flanke von Luisa Klein zu Samantha-Josephine Ott kam, die mit einem sehenswerten Direktschuss ins linke obere Toreck zum 0:1 verwandelte. Jetzt merkte man unserer Mannschaft die Erleichterung deutlich an und es kehrte mehr und mehr Ruhe in unser Spiel ein. Der Druck nach vorne konnte erhöht werden. Klare Torchancen ergaben sich daraus allerdings noch nicht. So musste eine Standardsituation das langersehnte zweite Tor bringen. Eine in der 32. Minute von Alina Lattke geschlagene Ecke segelte in den Strafraum. Die gut eingelaufene Lara Klitzsch stieg hoch und nutzte ihre Körpergröße zu einem tollen Kopfball. Jetzt warfen die Chemnitzerinnen noch mal alles in die Waagschale, das Spiel wurde körperlicher. Doch unsere gewohnt stabil stehende Dreierkette und das gut mitarbeitende Mittelfeld unterbanden jegliche Angriffsversuche der jetzt gut kombinierenden Mädels aus Reichenbrand. In der 35. Minute kam es erneut zu einem Eckball, diesmal von der anderen Seite. Aus dem Gewimmel heraus war es Daniela Mittag, die dem Ball die entscheidende Richtungsänderung geben konnte. Dieses dritte Tor kurz vor der Halbzeit war enorm wichtig für den weiteren Spielverlauf. 

Somit konnte mit Beginn der zweiten Halbzeit der leicht angeschlagen ins Spiel gegangenen Lara Klitzsch die verdiente Pause gewährt werden. Für sie kam Johanna Maria Passin zum Einsatz. Bereits in der 3. Minute der zweiten Halbzeit machte diese ihrem Spitznamen "Joker" alle Ehre. Sie setzte sich auf der rechten Angriffsseite durch und bediente die in der Mitte lauernde Luisa Klein, die keine Mühe hatte, den Ball zum 0:4 im Tor zu versenken. In der 52. Minute wurde Samantha-Josephine Ott positionsgetreu durch Lisanne Gütter ersetzt. Eine Minute später spielte Daniela Mittag einen gefühlvollen halbhohen Ball in die Spitze auf die gestartete Luisa Klein, die das Lauf- und Dribbelduell gegen zwei Mitspielerinnen für sich entschied und in die linke Torecke einnetzte. In den letzten 20 Minuten kam unser Neuzugang Emmy Kaiser zu ihrem ersten Pflichtspieleinsatz für unsere Mannschaft. Für sie verließ Daniela Mittag das Feld, die wie Lara Klitzsch für einen weiteren Einsatz geschont wurde. Emmy Kaiser zeigte in einigen Situationen, dass sie das Fußballspielen nicht verlernt hat.

Mit einem am Ende doch recht klaren 0:5 gingen die Mädels als verdiente Siegerinnen vom Platz und ziehen damit in die nächste Pokalrunde ein.

Alles in allem kann man sagen, dass noch nicht alles rund lief. Trotzdem kann man mit der Art und Weise, wie dieser Sieg erarbeitet wurde, mit der Disziplin und Einsatzbereitschaft und den vorausgegangenen Trainingsleistungen recht zufrieden sein.

 

Aufstellung: Noa Sophie Stöhr - Celina-Reneé Thomas, Emily Wagner (C), Janina Jäger - Lisanne Gütter, Samantha-Josephine Ott, Alina Lattke, Daniela Mittag - Johanna Maria Passin, Emmy Kaiser, Luisa Klein, Lara Klitzsch

 

10.06.2017

Nach einer sehr starken Saison im ersten Landesliga-Jahr der Mädchen B seit  längerer Zeit,

erkämpften  die DFC-Talente durch einen 4 : 0 – Erfolg ( 0 : 0 ) gegen den Radebeuler BC 08  am vergangenen Sonnabend noch

vor dem FC Erzgebirge Aue die Bronzemedaille. Es war für die Schützlinge von Bernd Wutzler und

Jörg Lattke bereits der 5 Punktspielsieg in Folge. Die Tore für die Zwickauerinnen erzielten Daniele Mittag 2, Lara Klitzsch und

Luisa Klein.

Nach dem 2. Platz  in der Halle nunmehr ein weiterer schöner Erfolg für den DFC-Nachwuchs.

Mit 35 Punkten in 16 Spielen erzielten die Mädchen Punktgleichheit mit dem Vizemeister von Fortuna Dresden der das bessere

Torverhältnis aufweist.

Meister wurde der Chemnitzer FC.

Daniela Mittag erzielte 26 Tore und platzierte sich damit auf Platz 3 der Torschützenliste. (BW)

 

04.03.2017

Das Landespokal-Halbfinale der Mädchen B wurde

gestern nach großem Spiel und Kampf leider mit

6:5 nach Verlängerung und Elfmeterschießen verloren

Nach einer 1:0 – Führung durch Luisa Klein drehte der

Gast von Fortuna Dresden innerhalb 2 min durch Un-

achtsamkeiten im Deckungsverhalten das Spiel.

So stand es zur Halbzeit 1:2.

Die Zwickauer Mädchen erspielten sich ein Übergewicht und

hatten die Partie im Griff.

Folgerichtig erzielte Daniela Mittag Mitte der 2. Halbzeit den Ausgleich.

Wenig später wurde Luisa Klein im Strafraum gefoult, den fälligen

Elfmeter knallte Mannschaftskapitän Emily Wagner jedoch an den linken Pfosten.

Trotz spielerischer und konditioneller Überlegenheit konnten die DFC-Talente

keinen Treffer mehr erzielen. So musste die Entscheidung im Elfmeterschießen

zum Gunsten der Elbestädterinnen fallen. 

DFC:  Noa Stöhr, Lisanne Gütter, Laura Reimann, Emily Wagner, Celina Thomas,

          Alina Lattke, Lara Klitzsch, Luisa Klein, Johanna Passin, Samantha Ott, Daniela Mittag,

Ersatz:  Marie John, Lena Szklarz

Trainer:  Bernd Wutzler, Jörg Lattke

 

07.11.2015

Auswärtsspiel beim Leipziger FC

Ersatzgeschwächt und vermutlich mit einer Prise Überheblichkeit gegenüber dem Tabellenletzten fuhren wir nach Leipzig und wollten die 3 Punkte eigentlich nach Zwickau entführen. Leider war nach fünf Minuten bei Theresa verletzungsbedingt Schluss und Lena musste im Sturm aushelfen. Genauso schwer kam auch der Rest unserer Mannschaft in dieses Spiel. Wir standen viel zu weit weg von unseren Gegenspielerinnen, waren geistig immer einen Schritt langsamer und konnten dem Spielaufbau unserer Gegnerinnen nur hinterherlaufen. Folgerichtig bekamen wir auch in der 8ten Minute den 0:1 Rückstand, konnten aber in der 10ten Minute durch Michelle, die den Ball über die Torhüterin heben konnte, zum 1:1 ausgleichen. Doch dieser Ausgleich schmeichelte unserer Leistung bis dahin schon sehr. Im weiteren Verlauf immer dasselbe Bild, wir gar nicht im Spiel und unsere Gegnerinnen schnell, zielstrebig und kämpferisch sehr stark im Vorwärtsgang. Nur der Abschlussschwäche hatten wir es zu verdanken, dass wir nicht jetzt schon höher hinten lagen. Nur sporadisch konnten wir Gegenangriffe setzen, die wir dann aber vorzeitig abbrachen oder mit vollkommen sinnlosen Fehlpässen vergaben. In der 34ten Minute dann die 2:1 Führung unserer Gastgeberinnen. Keine unserer Mädchen geht zum Ball, dann Schuss zentral vor unserem Tor und Johanna sah auch nicht gut aus und schon lagen wir hinten. Als einen aus dem Gewühl heraus auf das Tor geschossener Ball dann von Laura beim Versuch den Ball wegzuschlagen auch noch ins eigene Tor befördert wurde lagen wir in der 38ten Minute auch schon mit 1:3 hinten.

Nach der Pause ging es bei Lena auch nicht mehr, da sie einen Tritt auf den Fuß bekommen hatte, der nun anschwoll. So musste nun Victoria unsere Ersatztorhüterin dieses Tages im Sturm spielen. Leider ging nun nach vorne nicht mehr viel, doch erarbeiteten wir uns noch zwei Chancen, die wir aber ängstlich und unkonzentriert abschlossen und die natürlich keine Gefahr für die gegnerische Torhüterin darstellten. Auch in der zweiten Halbzeit spielten wir, ja was spielten wir eigentlich? Fußball war es nicht, und nichts von dem was wir im Training üben setzten unsere Mädchen heute um. Fast alle Zweikämpfe im Mittelfeld gingen verloren, keine ging den verlorenen Bällen nach, jede stand viel zu weit weg von ihrer Gegenspielerin und von Kampf habe ich gar nichts gesehen und so reichen dann eben auch zwei Mädchen nicht, die ihre Leistung abrufen konnten um das Spiel offen zu gestalten bzw. sogar zu drehen. Wieder ein solcher Ballverlust im Mittelfeld und der schnelle Konter bescherte uns noch das 1:4 in der 76ten Minute, doch das Spiel hatten wir schon von der ersten Minute an verloren. Und sollten wir mit einer Überheblichkeit in dieses Spiel gegangen sein, so kann man im Spiel dies im Kopf nicht mehr drehen und wir haben heute bei einer gut kämpfenden, läuferisch starken aber im Abschluss nach vorne doch eher schlechteren Mannschaft zu Recht verloren. Viel Arbeit wartet auf uns in dieser Woche, denn mit solch einer Leistung und vor allem Einstellung wird es auch nächste Woche ein schweres Spiel.(SH)

 

10.10.2015

Auswärtsspiel bei Radeberger SV

Beide Mannschaften spielten von Beginn an ein sehr taktisch geprägtes Spiel. Mit zwei schnellen Durchbrüchen und daraus resultierenden Torschüssen starteten unsere >Gastgeberinnen etwas besser ins Spiel. Aber nach fünf Minuten hatte unser Team das Spiel ebenfalls im <griff und so spielte sich alles im Mittelfeld ab. Nadine fing dann hinten einen Pass ab, konnte bis zum Gegnerischen Strafraum durchlaufen und verwandelte zum 1:0 für uns in der 22ten Minute. Nun zogen wir uns etwas zurück und überließen, nach meinem Geschmack etwas zu viel, unseren Gastgeberinnen das Spiel. Zwingende Torchancen konnte sich keine der >Teams mehr erarbeiten und so ging es mit dem 1:0 für uns in die Kabinen.

Nach der Pause dann wieder dasselbe Spiel, im Mittelfeld, sehr umkämpft aber immer fair. Wiederum Nadine bescherte uns dann mit einem Konter die 2:0 Führung in der 53ten Minute. Nun kam Radeberg noch druckvoller und schnürte und hinten ein. Zwei Minuten geschlossener mannschaftlicher Auszeit beraubte uns unserer guten Ausgangsposition und führten zum 2:2 Ausgleich in der 59ten und 61ten Minute. Doch nach dem sehr laufintensiven Spiel machten sich jetzt auch erste Probleme bei unseren Gegnerinnen bemerkbar. Wir konnten das Spiel in der Folge wieder ausgeglichener gestalten und kamen durch eine Einzelleistung von Alma in der 72ten Minute zur 3:2 Führung. Radeberg versuchte jetzt noch einmal alles und es ging bis zum Schlusspfiff hin und her. Doch mit etwas Glück konnten wir die Führung retten und verließen als Sieger den Platz.

Beide Teams boten ein sehr gutes, laufintensives, taktisch kluges und sehr faires Spiel. So stelle ich mir Fußball vor und ich bin froh, dass die Mädchen das umsetzen konnten, was wir im Training geübt haben. (SH

 

03.10.2015

Heimspiel gegen Bad Schandau

Von Anfang an sahen alle Zuschauer ein sehr kampfbetontes in weiten Teilen unfaires Spiel. Unser Team startete mit etwas mehr Zug zum Tor und dem besseren Spielaufbau. In der 11ten Minute konnte uns Sarah dann auch mit 1:0 in Führung bringen. Unsere Gäste versuchten nun etwas mehr Druck aufzubauen und störten uns frühzeitig beim Spielaufbau. In der 21ten Minute fiel dann auch der 1:1 Ausgleich, bei dem unsre Hintermannschaft und Torhüterin nicht gut aussahen. Wieder eine hohe Eingabe die am Ende irgendwie im Tor lag. Doch im Gegenzug, in der 23ten Minute, verwandelte Sandra einen an ihr verursachten 9Meter sicher zur erneuten 2:1 Führung. Genau in diese Schockphase des Gegners hinein konnte Sandra gleich noch einmal in der 27ten Minute zum 3:1 erhöhen. Nun erarbeiteten wir uns Chancen auf Chancen, die nur durch Foulspiel gestoppt werden konnten. Mehrfach mit gesteckten Beinen von der Seite unterbanden unsere Gegnerinnen unsere Angriffsbemühungen und der Schiedsrichter verteilte keine gelben Karten, was in der zweiten Hälfte noch für Probleme sorgen sollte. Nach wieder so einem Foul platzte Sandra der Kragen und sie beschwerte sich lautstark. Da sie vorher schon eine Ermahnung deswegen hatte bekam sie mit dem Pausenpfiff wegen Meckerns die gelbe Karte.

In der Halbzeitpause betonte ich noch mal, dass unsere Gegnerinnen nicht aufgeben werden und weiter gegenhalten und den Torabschluss suchen werden. So wurde das Spiel nach der Pause wie angenommen noch ruppiger und unfairer. Es gab fast keinen Spielfluss mehr und es folgte Foul auf Foul. Auch unsere Mädchen, anstatt weiter zu „Spielen“, passten sich an das Spiel unserer Gäste an. In der 59ten Minute fiel dann der 3:2 Anschlusstreffer für Bad Schandau. In der 65ten Minute hielt Sandra dann noch einmal ihren Fuß drüber und konnte mit gelb/rot vorzeitig Duschen gehen. Nun versuchte Bad Schandau noch einmal alles, kam aber nicht entscheidend vor unser Tor. Alle Gegenangriffe durch uns wurden nun mit teilweise groben Fouls gestoppt, so dass der Schiedsrichter nun gelbe Karten im Minutentakt verteilen musste. In der 3. Minute der 4 Minütigen Nachspielzeit holte sich Kathleen noch eine gelbe Karte ab, aber wir konnten den knappen Vorsprung halten

So bekam die bis dahin weiße Weste der Mädchen aus Bad Schandau beim uns ihre ersten dunklen Flecken. Eine solche Spielweise kommt dann meistens, wenn man es gewohnt war zu gewinnen und nun einmal nicht die Siegesserie fortsetzen konnte. Ich hoffe ich muss nie wieder ein solch unfaires Spiel erleben und streiche dieses Spiel eigentlich aus meinen Erinnerungen.(SH)

 

26.09.2015

Auswärtsspiel bei der Svg Cossebaude/Weinböhla

Trotz einiger gesundheitlich angeschlagener Mädchen, setzten wir unsere Gegnerinnen von Beginn an unter Druck und erarbeiteten uns mehrere Torchancen. Doch leider mussten wir schon jetzt erfahren, dass die Torhüterin unserer Gastgeberinnen einen sehr guten Tag hatte. Nach einer viertel Stunde wurde das Spiel ausgeglichener. Gerade in die ersten Angriffsversuche unserer Gegnerinnen kam ein schneller Gegenstoß durch Sarah W., die zum 1:0 in der 22. Minute einschieben konnte. Leider war die Freude nur von kurzer Dauer, als eine Flanke auf unser Tor, an Freund und Feind vor bei den Weg in die Maschen zum 1:1 in der 26. Minute fand. Da sah unsere Abwehr und unsere Torhüterin nicht gut aus. Bis zur Halbzeit wogte das Spiel nun hin und her. Wir hatten den besseren Spielaufbau und die klareren Torchancen, unsere Gegnerinnen waren aber mit ihren Kontern immer gefährlich.

Nach der Halbzeit griffen wir wieder an und konnten uns vor dem Tor festsetzen. In der 44. Minute bekamen wir dann einen Handelfmeter, den Kathleen zum 2:1 verwandeln konnte. In der Folge hatten wir wieder Chancen am Fließband die Partie für uns zu entscheiden, scheiterten aber an der sehr guten Torhüterin und unserer Abschlussschwäche ein ums andere Mal. Das sollte sich natürlich rächen. Ein verwandelter Handelfmeter und ein Abwehrfehler bescherten uns innerhalb von 2 Minuten einen 2:3 Rückstand drei Minuten vor dem Ende. Doch trotz nunmehr schwerer Beine griffen unsere Mädchen noch mal an. Sarah schoss die Torhüterin an, von der der Ball an den Kopf ihrer eigenen Verteidigerin und von da aus ins Tor zum 3:3 Ausgleich in der 78. Minute ging. In der Nachspielzeit hatten wir noch zwei gute Chancen das Spiel doch noch für uns zu entscheiden, konnten aber wieder nicht abschließen und so blieb es am Ende beim 3:3 Unentschieden.

Fazit: Im Spielaufbau werden wir zwar immer besser, aber was die Durchschlagskraft nach vorne und die Chancenverwertung betrifft, liegt noch viel Arbeit vor uns. Trotz allem war es bei so viel angeschlagenen Mädchen ein gutes Spiel unsererseits, in dem sich die Mädchen wieder einmal nicht belohnt haben. Da wir kurz vor dem Ende noch den Ausgleich erzwingen konnten haben wir zwar noch einen Punkt gerettet, aber nach dem Spielverlauf haben wir auf jeden Fall 2 Punkte verloren. (SH)

 

05.09.2015

Auswärtsspiel bei der SpG Eintracht Leipzig Süd/FFV Leipzig 2

 

Von Beginn an versuchten unsere Mädchen die Gegnerinnen früh im Spielaufbau zu stören und unter Druck zu setzen. In der 5. Minute konnte dann Natalie einen Abspielfehler des Torhüters nutzen und schob zum 1:0 ein. Nun versuchten unsere Gastgeberinnen den Druck ihrerseits etwas zu erhöhen um zum Ausgleich zu kommen, blieben aber immer wieder in unserer gut gestaffelten Abwehr hängen. Die wenigen Abschlüsse auf unser Tor hielt unsere Torhüterin souverän. Ab der 15. Minute konnten wir uns wieder etwas befreien und auch wieder eigene Angriffe starten. Mit einem Dreifachschlag in der 20. Minute durch einen sehenswerten Kopfball von Michelle, in der 22. Minute durch Theresa und in der 23. Minute durch Kathleen, erhöhten wir auf 4:0 und sorgten für eine Vorentscheidung. Auch in der Folge ließen wir nicht nach und erarbeiteten uns Chancen im Minutentakt. Doch leider kam der letzte Pass zu ungenau, oder die Bälle versprangen bei der Annahme, so dass wir kaum saubere Abschlüsse auf das gegnerische Tor brachten. Nach einem Fehlpass im Mittelfeld und einem Stellungsfehler in unserer Abwehr kamen unsere Gegnerinnen in der 32. Minute zum 4:1. Doch gleich im Gegenzug konnte Alma wieder auf 5:1 erhöhen. Nun ging das Spiel hin und her, mehr im Mittelfeld als vor den Toren. In der 37. schoss die eingewechselte Sarah G. das 6:1, was auch der Pausenstand war.

 

Nach der Pause verflachte das Spiel etwas und wir waren auch etwas unkonzentriert. So entwickelte sich ein Spiel zwischen den Strafräumen mit vielen sauber geführten Zweikämpfen. Erst in der 51. Minute bekamen wir durch den Treffer von Natalie zum 7:1 das Spiel wieder etwas in den Griff. Ab der 60. Minute wollten dann alle mal ein Tor schießen, und so löste sich unsere Grundordnung etwas auf. Folgerichtig kassierten wir das 7:2 in der 62. Minute. Jetzt spielten unsere Gegnerinnen „Alles oder Nichts“ und wir gerieten gehörig unter Druck. In diese Druckphase hinein konnte Sarah G. einen Konter zum 8:2 abschließen. Postwendend bekamen wir aber in der 70. Minute von den nie aufgebenden Gegnerinnen das 8:3, welches auch den Endstand darstellte.

 

 

Fazit zu diesem Spiel: Wir begannen sehr konzentriert und standen gut in der Abwehr. Im Spiel nach vorne haben wir trotz Überlegenheit schon einige Mängel im Aufbau und vor allem im Abschluss durchblicken lassen. Auch die Ruhe eines 4 Tore Vorsprung könnte das nicht verbessern. Trotz allem bestimmten wir diese erste Hälfte und ließen nur wenige Gegenangriffe zu. Wir begannen trotz größerem Gegendruck auch die zweite Halbzeit so. Nach einer gespielten Stunde ließ dann die Konzentration im Zeichen des hohen Vorsprunges merklich nach. Da die Abwehr sich bis dahin auch immer in die Angriffe einschaltete bekamen wir dann auch konditionell ein paar Schwierigkeiten und so klappte das zurücklaufen nicht mehr, wodurch wir unsere Gegnerinnen eigentlich zum Toreschießen einluden. Aber für das erste Saisonspiel fand ich war es eine gute Leistung mit Luft nach oben. Wir müssen nun im Training am Ball bleiben und die Fehler abstellen, denn die nächsten Aufgaben werden nicht leichter. (SH)

 

13.06.2015

Wichtiger Auswärtssieg am vorletzten Spieltag sichert Platz 2

Unsere Gastgeberinnen begannen das Spiel sehr kampfbetont und läuferisch stark, so dass sich in der ersten viertel Stunde ein munteres Spiel entwickelte, was sich mit wenigen Möglichkeiten eigentlich zwischen den Strafräumen abspielte. Kämpferisch und auch spielerisch waren unsere Mädchen heute aber viel präsenter als im letzten Heimspiel, was eine richtige Reaktion auf das letzte Spiel war. Nach einem sehr schön herausgespielten Angriff durch Laura auf Sandra, die von außen in den Strafraum zog und dann quer legte auf Natalie, die nur noch einschieben musste, gingen wir in der 19ten Minute verdient in Führung. Da wir noch einige schön vorgetragene Angriffe nicht in Tore umwandeln konnten kamen unsere Gastgeberinnen wieder etwas auf und so ging das Spiel so munter in beide Richtungen bis zur Halbzeit weiter. In der Halbzeit sagte ich den Mädchen sie müssen das Tempo hochhalten mit schnellem Passspiel, da ich glaubte Ende der ersten Halbzeit ein paar läuferische Mängel unserer Gegnerinnen ausgemacht zu haben. Das dies nicht leicht würde war mir bewusst, bei schon sehr warmen Temperaturen von 29 Grad am Vormittag. So entwickelte sich auch zu Beginn der zweiten Halbzeit das gewohnte Spiel zwischen den Strafräumen, bei dem unsere Gegnerinnen keinen Boden verloren gaben, aber immer mehr hinterherlaufen mussten. Durch einen schönen Alleingang von Laura, die sich den Ball in der eigenen Hälfte erkämpfte und dann unbehelligt bis zum Gegnerischen Strafraum durchlaufen und abschließen konnte erhöhten wir in der 50ten Minute auf 2:0. Danach war es ein Spiel auf ein Tor mit gelegentlichen Gegenstößen unserer Gegnerinnen, die aber nur noch von der Weite abgeschlossen wurden, da sich der Kräfteverschleiß dann doch sehr bemerkbar machte. Wir spielten das Spiel solide zu Ende und konnten durch Sandra in der 67ten und 69ten Minute sogar noch auf 4:0 davon ziehen. Dann hatte die Hitzeschlacht ein Ende. Gefreut hat mich die Reaktion unserer gesamten Mannschaft, die im Gegensatz zum letzten Heimspiel nicht wieder zu erkennen war. Läuferisch stark, kämpferisch sehr gut und sogar spielerisch war das sehr schön anzusehen, und das bei einem Gegner, der immer dagegen hielt und sich nie aufgab. Schön war auch, dass unsere Abwehr mal wieder zu Null spielte und sich auch mal für ihre gute Leitung belohnen konnte. Mit diesem Sieg haben sich die Mädchen auch den zweiten Platz in der Meisterschaft gesichert, wozu ich ihnen sehr gerne gratuliere!!! Das habt ihr euch erarbeitet und erkämpft und ich bin stolz auf das erreichte! (SH)

 

06.06.2015

Heimspiel gegen die SpG Thum-Herold-Gornsdorf

Eine so desaströse erste Halbzeit habe ich hier noch nicht erlebt, die Torhüterin verunsichert, die Abwehr viel zu weit weg und dauernd hinterherrennend, das Mittelfeld nicht existent und die Stürmerinnen vergaben auch noch die wenigen Chancen, die sie sich selber erarbeiten mussten. Abspielfehler über Abspielfehler im gesamten Team zogen sich durch die gesamte Halbzeit. Stellungsfehler in der Abwehr sowie eine Zweikampfschwäche, wie ich sie noch nicht gesehen habe rundeten diese erste Halbzeit ab. Folgerichtig die beiden Gegentore in der 19ten und 21ten Minute. Freistoß von der Mitte aufs Tor und der Ball geht wieder einmal an Freund und „Feind“ vorbei ins Tor. Ich weiß nicht, wie viele solche Gegentore wir noch „fressen“ müssen und beim zweiten ein Stellungsfehler in der Abwehr, der eiskalt ausgenutzt wurde. Die Halbzeitansprache viel sehr laut und mit Worten, die ich von mir bis heute noch nicht kannte, aus. Ich konnte es mir auch nicht verkneifen noch eine kleine Ansage auf dem Spielfeld zu machen, obwohl die Gegnerinnen und der Schiedsrichter schon zur zweiten Halbzeit auf dem Spielfeld bereitstanden.

Die zweite Halbzeit begann dann kämpferisch stark, doch wir vergaben zu Anfang wieder einige Chancen. Ich sagte schon zur Gästetrainerin, dass wir vermutlich noch 4 Stunden spielen könnten und wir trotzdem kein Tor schießen würden, als uns nach einer Flanke eine Gegenspielerin mit einem Eigentor half und uns ins Spiel zurückbrachte. In der 59ten Minute bekamen wir dann einen längst fälligen 9 Meter, den Sandra sicher verwandeln konnte. So konnten wir das Spiel in wenigen Minuten ausgleichen. Nun waren wir am Drücker, ließen aber zu viele Chancen liegen, so dass unsere Gegnerinnen, in einer offensiven Phase unsererseits einen Stellungsfehler ausnutzten und in der 72ten Minute wieder mit 2:3 in Führung gingen. Doch dann waren unsere Gegnerinnen auch kräftemäßig am Ende und wir konnten noch einmal zusetzen. So rollte nun Angriff auf Angriff auf das Tor unserer Gäste und Sandra erzielte in der 76ten Minute den dann verdienten Ausgleich zum 3:3. Doch damit gaben wir uns nicht zufrieden. Trotz der Verzögerungstaktik unserer Gäste, die sich jetzt bei jedem Einwurf und Freistoß sehr viel Zeit ließen konnten wir mit dem besten Angriff in der letzten Minute das Spiel durch Sandra mit 4:3 für uns entscheiden.

Kämpferisch haben unsere Mädchen in der zweiten Halbzeit gezeigt, was in ihnen steckt, aber an der ersten Halbzeit müssen wir arbeiten. Eine solche Leistung kann sich nicht wiederholen und ich erwarte eine Reaktion im nächsten Spiel.(SH)

30.05.2015

wichtiger Erfolg bei SpG Radeberg/Stolpen

B-Juniorinnen gewinnen wichtiges Spiel bei Tabellennachbarn in Radeberg. In einer temporeichen und kämpferisch geführten Partie schenkten sich beide Mannschaften von Beginn an nichts. Es wurde das erwartet schwere Spiel mit vielen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Für unsere Mädels stand vor allem die Abwehrarbeit im Vordergrund, da wir unbedingt einen Punkt wollten. Dieser Problematik mussten sich alle Spielerinnen bewusst sein und sie waren es auch. Die Mannschaft unterstützte sich gegenseitig und kämpfte gemeinsam für den Erfolg. Die frühe Führung für den DFC (10.Nadine) drehten die Gastgeberinnen innerhalb weniger Minuten in eine knappe Führung dabei waren die Gastgeberinnen immer gefährlich und nutzten jede Möglichkeit zum Kontern. Der DFC wurde in dieser Phase noch etwas aggressiver und nutzte die Chancen die sich boten, Sandra brachte unser Team durch einen Hattrick (25./32./40.Minute) noch einmal in Vorteil. Die Führung zur Pause für den DFC von 2:4 ging zwar in Ordnung bedeutete aber noch gar nichts. Die Mädels von Radeberg/Stolpen kamen nach der Pause besser ins Spiel und erzielten auch gleich den Anschlusstreffer und schafften in der 48.Minute sogar den Ausgleich. In dieser Phase des Spiels war für beide Seiten mehr drin als nur ein Punkt und das spürte man auch. Bei nachlassenden Kräfte auf beiden Seiten wurde die Partie etwas ruhiger aber nicht weniger spannend. Der DFC schaffte in den letzten Minuten noch die Entscheidung (50.Min. Sandra/62./80.Min. Alma) und ging am Ende verdient als Sieger vom Platz. In einem Spiel beider Teams auf Augenhöhe zeigte die Mannschaft des DFC eine hervorragende kämpferische Einstellung und hat verdient den 2. Platz in der Tabelle wieder eingenommen.

 

 

Auswärtsspiel beim Heidenauer SV

Sehr Druckvoll begannen unsere Gastgeberinnen dieses Spiel und schnürten uns von Beginn an in unserer Hälfte ein. Wir standen viel zu weit weg von unseren Gegenspielerinnen und rannten nur hinterher. Lange hielten wir diesem Druck nicht stand und so viel folgerichtig in der 15ten Minute das 0:1 gegen uns. Leider kam dann gleich der Doppelschlag und so lagen wir in der 18ten Minute gleich 0:2 zurück. Nun ließ man uns auch etwas am Spiel teilhaben, was wir aber nicht nutzen konnten. Mit den Einwechslungen kam noch mal frischer Wind und wir konnten doch ab und zu vor das Tor unserer Gastgeberinnen kommen. Doch wir vergaben leichtfertig die paar Chancen die zugelassen wurden oder blieben kurz vor dem Strafraum stecken. Einen schnellen Gegenstoß nach einem einfachen Ballverlust konnten die Heidenauer Mädchen dann zum 0:3 in der 37ten Minute verwandeln und zu allem Überfluss schlief die Abwehr gleich noch mal und wir kassierten noch vor der Pause in der 40ten Minute das 0:4. So Viel auch die Ansprache in der Halbzeit etwas schärfer aus.  Dies schien zu Beginn der zweiten Hälfte auch zu fruchten. Wir konnten das Spiel offener gestalten und kamen durch Sandra in der 44ten und 63ten Minute zum 2:4. Leider viel gleich im Anschluss in der 65ten das 2:5, mitten in unsere Druckphase hinein. Nun ließen unsere Mädchen den Kopf etwas hängen und bekamen prompt in der 72ten Minute das 2:6. Dann grenzte es schon wieder an Aufgabe, was wir in den letzten Minuten geboten haben. Vier Gegentreffer in den letzten drei Minuten, das verschlug auch mir dann die Sprache. Natürlich muss man auch sagen, dass die Heidenauerinnen nicht um sonst an der Tabellenspitze stehen und uns eigentlich über das ganze Spiel unsere Grenzen aufgezeigt haben. Spielerisch und von der Gedankenschnelligkeit konnten wir dem Spiel nur in wenigen Minuten folgen, und dann reicht Kampf ebend auch mal nicht aus um ein solches Spiel offen zu gestallten. Was in den letzten Minuten des Spiels los war möchte ich hier nicht kommentieren, denn das ist etwas für die Trainingsbesprechung und die Trainingsgestaltung der nächsten Wochen. (SH)

25.04.2015

Heimspiel gegen SpG Cossebaude/Weinböhla

Nahtlos machten unsere Mädchen da weiter, wo sie im letzten Spiel gegen Radebeul aufgehört haben. Mit Doppelpässen und schnellem Spiel nach vorn versuchten sie sich Chancen zu erarbeiten, die aber am Pfosten oder neben dem Tor landeten. Entgegen kam uns auch, das doch eher halb offensive Spiel unserer Gäste, die sich nicht wie im Hinspiel nur auf die Defensive beschränkten. In der 11. Minute erlöste uns dann wieder einmal Sandra, nach einem schönen Doppelpass mit Michelle, mit dem längst fälligen 1:0. Weiter wurden jetzt viele Chancen herausgespielt, doch wenn man aus etwa 7 Metern Mitte Tor versucht die Torhüterin der Gäste zu erlegen, verzeiht mir diesen Ausdruck, dann muss man sich nicht wundern, wenn keine Tore fallen. Aus dem Gewühl heraus brachte uns dann Sandra in der 19. Minute mit 2:0 in Führung. Und wir spielten weiter nach vorne. Ab der 20. Minute verlegten sich dann unsere Gegnerinnen auf das herausschlagen der Bälle und versuchten mit langen Flanken wenigstens mal vor unser Tor zu kommen. Genau eine solche, vollkommen ungefährliche Flanke setzte in Höhe Strafraumgrenze auf, übersprang unsere Torhüterin und da die beiden dem Ball am nächsten stehenden Verteidigerinnen auch nur zusahen, landete der Ball dann halt im Tor. Sehr zur Verwunderung von mir, allen draußen stehenden und wohl auch der Gästeverantwortlichen. Die nahmen das Geschenk natürlich gerne an! In der Folge, durch diesen Anschlusstreffer beflügelt, getrauten sich unsere Gäste immer mehr zu und stellten uns mit ihren weiten Flanken ab und zu vor Probleme. Viel schlimmer war die Ungenauigkeiten im Spiel nach vorne, die sich jetzt bei uns einstellten, die vollkommen überflüssig waren und nicht hätten passieren dürfen. Trotz allem spielten wir uns noch genügend Chancen heraus, die wir aber wieder einmal nicht nutzten. So ging es mit der knappen Führung in die Pause. Nach der Pause dasselbe Spiel. Wir im Angriff unsere Gegnerinnen mit schnellen Gegenstößen, die sich aber meistens schon in unserer weit vorn stehenden Abwehr festliefen. Immer wieder brachten uns dann Kleinigkeiten in der Vorwärtsbewegung ins Stocken. Mal wurde der Ball nicht richtig angenommen, mal der letzte Pass zu schlampig gespielt und oftmals die mitgelaufene Mitspielerin nicht gesehen. Als dann Sandra in der 48. Minute auf 3:1 und Natalie in der 57. Minute auf 4:1 erhöhten, dachte ich jetzt ist es geschafft. Dem war auch so, zumindest, was das Ergebnis anging. Doch anstatt das Spiel zu beruhigen mit dieser Führung im Rücken wurde es immer hektischer, die Fehler nahmen zu, Unkonzentriertheiten schlichen sich ein und zu allem Überfluss hielt die Gästetorhüterin die noch auf ihr Tor kommenden Schüsse sehr gut. Genauso wurde das Spiel nicht mehr in die Breite gezogen, sondern alle versuchten auf engstem Raum durch zu kommen. So heißt es am Ende: Gewonnen - ja, Fußball gespielt – nein  (SH)

 

18.04.2015

Offensivspiel wird auch gegen Radebeul fortgesetzt

Gegen den Radebeuler BC 08 konnte der DFC den Trend der letzten Spiele fortsetzen und gewann verdient mit 9:0, damit verbessert sich das Team auf Rang 2 in der Tabelle. Gegen eine robuste und kampfbetonte Gästemannschaft setzte der DFC Schnelligkeit und Technik. Unsere teilweise körperlich unterlegenen Mädchen schafften es durch schnelles und sauberes Spiel sich die Räume zu erarbeiten und nutzten diese auch in der ersten Halbzeit kompromisslos aus. Die Gäste konnten unsere Spielerinnen teilweise nur durch taktische Fouls stoppen. Gerade in der Spitze mussten Natalie und Sandra einiges einstecken, dies hinderte sie aber nicht daran durch geschickte Seitenwechsel die Abwehr durch einander zu wirbeln. Unsere Mannschaft hatte Spaß am Spiel und zeigte es auch, den Torreigen begann Sandra in der 9. Minute es folgten Treffer in der 19./28./34.Minute zwischendurch traf Kathleen in der 17.Minute und Alma traf zum Halbzeitstand zum 6:0 in der 37.Minute.

Das Team wollte zu Beginn der 2. Halbzeit gleich für klare Verhältnisse sorgen und forcierte noch einmal das Tempo. In der Folge erhöhte der DFC durch einen Hattrick von Sandra (43./46./54. Min.) auf 9:0. In der Folge wurde das Spiel kontrolliert, das Tempo wurde etwas heraus genommen was den Gästen entgegenkam. Sie hatten jetzt wieder etwas mehr vom Spiel konnten aber ihre körperlichen Vorteile nicht nutzen. Unsere Mädchen erspielten sich noch mehrere Chancen die sie aber nicht mehr konzentriert ausspielten bzw. an dem guten Stellungsspiel der Torhüterin aus Radebeul scheiterten. (JZ)

 

11.04.2015

Kantersieg im Auswärtsspiel gegen den Hainsberger SV

Mit drückenden Angriffen begannen dies Mal unsere Mädchen das Spiel. Doch entweder sie wurden vom im Weg stehenden Schiedsrichter aufgehalten, oder sie scheiterten wieder einmal an der Chancenverwertung. Als wir dann in der siebenten Minute auch noch mit 0:1 in Rückstand gerieten, stand das Spiel eigentlich auf dem Kopf. Kurzzeitig spielten wir dann etwas ängstlich, konnten aber schnell wieder zum Angriffsspiel der ersten Minuten zurückkehren. Den längst fälligen Ausgleich zum 1:1 brachte uns dann ein in der siebzehnten Minute verhängter Handelfmeter, den Sandra sicher verwandeln konnte. Von da an, bis auf wenige Ausnahmen, ging das Spiel in der ersten Halbzeit nur noch auf ein Tor, nämlich auf das unserer Gastgeberinnen. Sandra in der 20./ 22./ 27./ 31. sowie in der 40. Minute und Kathleen in der 32. Minute erhöhten zum Pausenstand von 7:1 für uns. Wie schon in der Vorwoche spielten wir gute Doppelpässe und in der Folge schnell in die Spitze. Dies setzte unsere Stürmerinnen natürlich oft sehr gut in Szene.

In der zweiten Halbzeit begann das Spiel noch mal recht offen, ehe Nadine in der 47. Minute den Torreigen wieder eröffnete. Durch diesen Vorsprung konnten wir nun auch etwas wechseln und einige Mädchen mal auf Positionen spielen lassen, auf denen sie bis heute noch nicht zum Einsatz kamen. Laura nutze dies zum 9:1 in der 54. Minute. Über einen gut herausgespielten Angriff kamen unsere Gegnerinnen in der 60. Minute zum 2:9. Doch Postwendend erhöhte Sandra in der 62. Minute wieder. Das war dann auch er Knock Out für die Spielerinnen von Hainsberg, so dass sie sich nun ihrem Schicksaal ergaben. Nun folgten einige sehr schön vorgetragene Angriffe mit schnellem Direktpassspiel und Doppelpässen. Sandra in der 75. und 77. und Kathleen noch mal in der 79.Minute erhöhten noch zum Endstand von 13:2 für uns. Euer Sven (SH)

 

 

28.03.2015

DFC rettet 3 Punkte gegen Post SV Chemnitz

Von Beginn an kotrollierten wir das Spiel und konnten nach vorne einige gute Akzente setzen. In der 8. Minute konnten wir dann endlich durch Natalie mit 1:0 in Führung gehen. Vor allem das Doppelpassspiel in die Spitze konnte überzeugen. Bei einigen sehr gut vorgetragenen Angriffen unserer Mädchen, kamen unsere Gegnerinnen bei schnellen Gegenzügen ebenfalls einige Male gefährlich vor unser Tor. Sandra konnte dann einen sehr gut herausgespielten Angriff in der 24. Minute mit dem 2:0 abschließen. Doch anstatt das Spiel weiterhin zu kontrollieren wurden unsere Mädchen immer unkonzentrierter. Die Fehler bei Abspielen und beim Zug zum Ball wurden immer mehr, und so gaben wir das Spielgeschehen aus der Hand. Der Druck der Gäste wurde schnell größer und in der 28. Minute fiel folgerichtig der 2:1 Anschlusstreffer. Beflügelt vom Anschluss rannten unsere Gäste nun auf unser Tor und brachten uns arg in Bedrängnis. Erst fünf Minuten vor der Halbzeit konnte sich unser Team straffen, vom Druck befreien und wieder einige gute Angriffe vortragen. In Tore konnten wir diese nicht umwandeln und so ging es mit 2:1 in die Kabinen. Nach der Pause kam unser Team leider etwas ängstlich auf das Spielfeld, überließ Chemnitz wieder das Spielgeschehen und „bettelte“ förmlich um den Ausgleich. Das ließen sich die Gäste nicht zwei Mal sagen und erzielten ihn in der 48. Minute. Erst jetzt spielten wir wieder nach vorne und erarbeiteten uns Chancen. Nach einem Freistoß in der 57. Minute konnte die Torhüterin den Ball nicht über die Querlatte lenken und so schoss uns Nadine wieder mit 3:2 in Führung. In der 60. Minute konnten wir durch Natalie gleich noch nachlegen und erhöhten auf 4:2. Nun ging das Spiel hin und her. Auf Angriffe unserer Gegnerinnen folgten unsere Konter. Leider konnten wir in dieser Phase unsere Angriffe nicht sauber zu Ende spielen und das Spiel für uns entscheiden. In der 70ten Minute brachten wir den Ball dann nicht aus der Gefahrenzone und unsere Gegnerinnen verkürzten noch Mal auf 4:3. Doch 3 Minuten später konnte Sandra einen schnellen Konter zum 5:3 abschließen. Den Rest des Spiels verbrachten beide Teams eher im Mittelfeld. Pünktlich pfiff der sehr gute Schiedsrichter ab und wir konnten die drei Punkte einfahren. Nicht zufrieden sein konnten wir mal wieder mit der Chancenverwertung, sonst hätten wir dieses Spiel schneller in ruhigere Fahrwasser führen und uns einige Hektik ersparen können. Daran müssen wir arbeiten! Ich freue mich aber im Gegenzug dass die Mädchen sich nach dem Ausgleich nicht hängen ließen und sich so ins Spiel zurück gearbeitet haben, das zeigt, dass sie es können, sie müssen es nur über längere Zeit abrufen. (SH)

 

13.12.2014

DFC verschenkt in Bad Schandau Punkte

Auf einem sehr guten neuen Kunstrasenplatz ging es zum letzten Auswärtsspiel der Hinrunde gegen Bad Schandau. Kunstrasen ist eh immer so ein Problem, aber dieses Mal konnten sich unsere Mädchen schnell eingewöhnen und so entwickelte sich von Anfang an ein gutes Spiel Dritter gegen den Zweiten der Liga. Am Anfang waren beide Teams läuferisch gleich stark so dass das Spiel hin und her ging. Sandra scheiterte an der Torhüterin im Gegenzug kamen unsere Gegnerinnen auch einige Male gut vors Tor, konnten aber keine Abschlüsse erzielen. Dann in der 11. Minute die Führung für unsere Gastgeberinnen. Freistoß von der Mittellinie aufs Tor gezogen. Der Ball an Freund und „Feind“ vorbei, vielleicht auch noch etwas abgefälscht, zack im Tor. Lange Gesichter, aber auch dieses Mal ließen sich unsere Mädchen nicht einschüchtern und spielten sofort weiter nach vorn. Ab diesem Moment spielten eigentlich fast ausschließlich nur noch wir und drückten die Gegnerinnen in die eigene Hälfte. Doch bei ihren wenigen Gegenstößen waren sie immer gefährlich. Wieder einmal kam unsere kleine Schwäche zu Tage und wir vergaben eine um die andere Chance. In der 23. Minute war es dann doch so weit und Sandra brachte uns wieder ins Spiel zurück mit dem 1:1 Ausgleich. In der Folge hatten wir durch Sandra und Michelle noch weiter sehr gute Chancen, konnten diese aber nicht nutzen. Pausenstand 1:1. Auf zum Teetrinken!

In der Zweiten Halbzeit dasselbe Bild. Wir spielbestimmend unsere Gegnerinnen mit Kontern gefährlich. Läuferisch waren wir unserem Gegner jetzt zwar überlegen, konnten das aber wieder nicht nutzen. Sandra, Laura und Nadine scheiterten an der Torhüterin oder verfehlten das Tor knapp. Unsere Gegnerinnen verteidigten bis zum Schluss das 1:1 und sollten sich über den Punktgewinn sicherlich mehr freuen wie wir. Vom läuferischen und kämpferischen sicherlich ein gerechtes Unentschieden aber anhand unserer vergeben Torchancen eigentlich zwei verlorene Punkte. Aber ich denke wir können auf die Leistungen der letzten zwei, drei Spiele aufbauen und in der Rückrunde angreifen.(SH)

 

06.12.2014

DFC gelingt Kantersieg gegen Leipziger FC 07 

Fast schon gewohnt kamen wir gut in die Partie und hätten eigentlich gleich in der ersten Minute einen 9 Meter bekommen müssen. Doch der Pfiff blieb aus. Vier Minuten später, dann eher als Konzesionsentscheidung der fällige 9 Meter, den Sandra zum 1:0 in der 5. Minute verwandelte. Unsere Mädchen blieben weiter dran, und ließen dem Gegner keinen Raum zum Spielen. Das war auch gut so, denn sie hatten ebenfalls schnelle Stürmerinnen. Kurzzeitig wankte das Spiel hin und her. Doch in der 8. Minute sorgte Sandra für das 2:0 und somit für ein Stück Klarheit. Vorausgegangen war ein vermeintliches Foul unserer Mädchen, nach den Gästen jedenfalls. Doch ich sah es als Ball gespielt. Danach waren unsere Gäste natürlich etwas motivierter in den Zweikämpfen und auch im Laufspiel. Gerade in diese Drangphase hinein schoss Sandra das 3:0 in der 13. Minute. Es entwickelte sich ein Spiel mit schnellen Angriffen auf beiden Seiten, bei denen wir aber immer etwas gefährlicher waren, aber auch unsere Gäste Torchancen hatten. Dann sehnten einige unserer Spielerinnen den Halbzeitpfiff herbei und somit ließ die Konzentration etwas nach. Durch das nicht ständige beobachten des Balles gingen uns noch zwei gute Chancen durch die Lappen und es ging mit dem 3:0 in die Halbzeitpause. Dort wies ich noch einmal darauf hin, dass ein viertes Tor nach der Halbzeit wichtig ist und kein Gegentreffer passieren dürfe.

Unsere Gegnerinnen begannen auch Offensiver, doch schon in der 43. Minute gelang Natalie ein Tempogegenstoß von der Mittellinie und sie erzielte das wichtige 4:0. Nun ließen es unsere Mädchen etwas ruhiger angehen. Dadurch kamen die Gäste noch einmal in Fahrt und drängten uns etwas hinten rein. Folgerichtig viel dann auch das 4:1 in der 47. Minute. Doch mit einem Doppelschlag in der 52. durch Sandra und der 53. Minute durch Theresa zogen wir auf 6:1 davon und alle Messen waren gesungen. In der Folge warteten wir das Spiel ab und konterten mehrfach auf das Gästetor, doch leider konnten wir nicht weiter erhöhen. Am Ende ließ dann wieder etwas die Konzentration nach und wir brachten uns noch einige Male sinnloser Weise in Bedrängnis. Aber man muss sagen wir kontrollierten das Spiel. In der letzten Minute gelang dann Sarah G. noch das 7:1 und so feierten wir den wichtigen Heimsieg, mit dem wir weiterhin vorne mit dran bleiben in der Tabelle.(SH)

 

29.11.2014

DFC unterliegt SpG Thum-Herold/Gornsdorf mit 0:2 

Nach einer fünfminütigen Eingewöhnungszeit auf dem eher etwas zu klein geratenen Herolder Hartplatz kamen unsere Mädchen immer besser ins Spiel. Gerade in diese Spielphase hinein, in der wir mehr auf das gegnerische Tor drängten, bekam Sandra nach einem Offensivfoul die gelbe Karte. Nach meinem Eindruck vollkommen überzogen. Davon ließen sich unsere Mädchen nicht beeindrucken. Sie hielten sehr gut gegen in der Deckung, und spielten sogar in ansehnlichen Spielzügen nach vorn. Nur leider verließ uns vor dem Tor das Glück. Im Dreiminutentakt erarbeiteten wir uns jetzt Chancen, und scheiterten am Pfosten, an gegnerischen Beinen und an der sehr gut haltenden Torhüterin. So ging es dann auch mit 0:0 in die Kabinen, wo wir bei 2 C° auch erst mal gut aufgehoben waren. Nach der Pause wechselte unser Gegner die Torhüterin aus, die als Libero nun die Defensive verstärkte. So taten wir uns nun etwas schwerer und das Spiel verlagerte sich mehr und mehr ins Mittelfeld. In der 45 Minute kam dann das, an das niemand so richtig dachte. Freistoß unserer Gegnerinnen von der Mittellinie, irgendwie kam ein Fuß ran und fälschte den Ball ab, so dass dieser ins Tor trudelte. Und ab nun rannten wir einem Rückstand hinterher. Doch bis auf wenige Ausnahmen konnten wir uns vorne nicht mehr so gut in Szene setzen, wie noch in der ersten Halbzeit. So verflachte das Spiel im Mittelfeld. 10 Minuten vor dem Ende ging noch mal ein Ruck durch das Team und wir spielten wieder schneller nach vorne. Einige Torschüsse wurden durch unsere Gegnerinnen abgewehrt. Als zum Schluss in unsere Drangphase noch das 0:2 fiel, war das Spiel gelaufen. So kann man sagen wir haben gut gespielt, standen aber am Ende ohne Punkte da.(SH)

 

15.11.2014

Spielbericht zum Heimspiel gegen SpG Radeberg/Stolpen

Durch die Ausfälle einiger Mädchen gingen alle mit etwas gemischten Gefühlen in die Partie. Und es Begann dann auch so, wie wir es nun gar nicht wollten. Schneller Pass in die Spitze, Stellungsfehler unserer umformierten Abwehrreihe und schon lief die Gegenspielerin alleine in unseren Strafraum ein. Foul, 9 Meter und schon stand es in der 3. Minute 0:1. In der Folge standen wir fast ausschließlich in der Abwehr. Nach einer Schuss Chance in der 8. Minute kam dann in der 11. Minute überraschend der Ausgleich durch Sandra. Leider währte das Glück nicht lange. Denn schon eine Minute später, in der 12. Minute legte sich Lena einen Rückpass ins eigene Tor. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Teams hatten es schon schwer, einen geordneten Spielaufbau von hinten heraus zu gestalten, da beide Teams sofort eng zustellten und aggressiv in die Zweikämpfe gingen. Da unsere beiden 3er Reihen dieses Mal taktisch sehr gut und eng standen und wenig Freiraum dazwischen boten, gab es viele Zweikämpfe im Mittelfeld oder den Versuch von langen Pässen in die Spitzen. In der 27. Minute war es dann soweit. Der wohlverdiente Ausgleich wiederum durch Sandra. Einen Freistoß setzte Nadine dann in der 35. Minute noch an den Pfosten und zwei gute Möglichkeiten gab es noch durch Anna und Sandra. Aber als wir diese auch nicht im Gegnerischen Tor unterbringen konnten, ging es mit dem 2:2 in die Kabinen. Nach der Pause wieder das gleiche Bild. Viele Zweikämpfe im Mittelfeld und an den Außenbahnen. Ein Abspielfehler in der Abwehr brachte uns dann in der 47. Minute wieder einmal den Rückstand, dieses Mal zum 2:3. Doch auch diese Mal ließen sich unsere Mädchen davon nicht beeindrucken. Es entwickelte sich wieder ein laufintensives, kampfbetontes aber faires Spiel, in dem beide Teams ihre Chancen hatten. Lena machte ihren Fehler aus der ersten Halbzeit doppelt und dreifach durch gutes und schnelles Herauslaufen und durch gute Paraden wieder weg und hielt uns oft im Spiel. Sandra erlöste uns dann in der 59. Minute und erzielte zum dritten Mal den Ausgleich. Weiter ging es Auf und Ab, um jeden Ball wurde gerannt und gekämpft. Als Sandra dann in der 73. Minute die 4:3 Führung für uns erzielte und wir weiterhin nach vorne spielten wähnten wir uns schon als Sieger. Doch leider ist das Spiel erst vorbei, wenn der Schiedsrichter abpfeift. Auch unsere Gegnerinnen mobilisierten noch mal alle Kräfte und kamen in der 79. Minute zum Ausgleich. Ärgerlich, aber ich denke alles in allem ein gerechtes Unentschieden. Respekt an unser und aber auch an unser Gästeteam. Unsere Mädchen haben damit die richtige Reaktion auf das schlechte Spiel vor 14 Tagen gezeigt und bewiesen, dass sie es können. An den Stellungsfehlern werden wir in der nächsten Zeit arbeiten, so dass wir hoffentlich in den nächsten Spielen besser in der Abwehr stehen. (SH)

 

 

01.11.2014

B-Juniorinnen verlieren deutlich gegen den Heidenauer SV

Ein Desaster erlebten am Samstag unsere B-Juniorinnen gegen den Heidenauer SV, mit der höchsten Saisonniederlage, am Ende stand es 1:11. Eine auf allen Positionen verunsicherte Mannschaft, schaffte es nicht ihre Nervosität abzulegen und war auch zu keiner Zeit wirklich mental beim Spielgeschehen. Das Team ließ den Gästen zu viel Platz welchen die schnellen Spielerinnen von Heidenau geschickt nutzten. Es war eine Frage der Zeit wann die Gäste die Tore erzielten. In der 7. Minute war es dann soweit, Lisa Grosser traf zum 0:1. Es folgten bis zur Halbzeit noch 3 weitere Treffer (11./34. Min. Ehrlich/27. Min. Schmidt). Da beim DFC bis zur Pause keinerlei Kommunikation erfolgte und die offensichtlichen Probleme nicht gelöst wurden hofften alle, dass nach der Pause ein Ruck durch die Mannschaft ging und der DFC endlich auch am Spiel teilnahm. Die Zuschauer wurden aber in ihrer Hoffnung nicht bestätigt. Es war der Mannschaft zwar an zu merken, dass sie das Spiel ändern wollte aber es kam nicht wirklich etwas Zählbares heraus. Es entwickelte sich ein sehr einseitiges Spiel durch sehr gut agierende und kämpferisch eingestellte Heidenauer Gäste. Dem DFC Team gelangen durch gute einzelne Aktionen Konter, die wurden aber durch ein prächtig aufgelegte Gästetorhüterin vereitelt. Bis zum Schluss trafen die Gäste noch siebenmal (4x Ehrlich/3xGrosser) den Ehrentreffer für den DFC erzielte Sarah Gerber in der 75. Minute.

Unterm Strich bleibt die Erkenntnis, dass in einem Team alle an einen Strang ziehen müssen und die Liga kein Selbstläufer ist.

Glückwunsch an den Heidenauer SV, sie haben verdient gewonnen.

Für den DFC bleibt bis zum nächsten Punktspiel Zeit, die Fehler zu analysieren und abzustellen. (JZ)

 

11.10.2014

Auswärtsspiel beim TSV Cossebaude/Weinböhla

Wieder einmal starteten wir, mit dem 1:0 durch Sandra in der 3. Minute, perfekt ins Spiel. Doch schon in dieser Anfangsphase machte sich die Unsicherheit auf dem Kunstrasenplatz bemerkbar. Unsere Gastgeber ließen uns von Beginn an zwar bis zur Mittellinie Platz doch in der eigenen Hälfte standen sie sehr kompakt. So entstand ein doch etwas einseitiges Spiel unserer Mädchen auf das gegnerische Tor. Mit dem 2:0, wiederum durch Sandra in der 21. Minute glaubten wir das Spiel im Griff zu haben. Doch da hatten wir uns sehr getäuscht. Die Angst vor dem Kunstrasenplatz wuchs sich dann zu einer Fehlpassorgie aus, besonders aus der Deckung heraus. Dies ergab immer wieder Kontermöglichkeiten in unserer eigenen Vorwärtsbewegung. Die Pässe nach vorn in die Spitze kamen ebenso ungenau oder gar nicht erst an, so dass unser Spiel nach vorn eigentlich zum erliegen kam. Genau in dieser Phase, durch einen Fehlpass und Stellungsfehler der Mädchen, entstand der Konter zum Anschlusstreffer unserer Gastgeber in der 27. Minute. Bis zur Halbzeit ging dann gar nichts mehr und auch die Wechsel brachten keine Besserung im Spielverhalten. Das 3:1 aus dem Gewühl heraus, praktisch mit dem Halbzeitpfiff von Sarah G., brachte uns zwar wieder etwas mehr Ruhe, konnte aber nicht über die Defizite hinwegtäuschen. So viel die Halbzeitansprache auch etwas lauter aus. Doch die angesprochenen Fehlpässe konnten bis zum Spielende nicht abgestellt werden. Genau so standen wir viel zu weit weg von den Gegenspielerinnen, so dass jeder Befreiungsschlag aus ihrer Hälfte immer gefährlich nach vorn kam. Sehr positiv war auch die Torhüterin unserer Gastgeber einzuschätzen. Sie machte mehrere gute Chancen unserer Mädchen zu Nichte und brachte uns zur Verzweiflung. So war es auch in der zweiten Hälfte ein Spiel auf das gegnerische Tor mit einigen Kontern, die uns aber immer Schwierigkeiten bereiteten. Bis zum Ende war es unseren Mädchen nicht möglich die Nervosität, die Fehlpässe so wie die großen Probleme mit dem Ballverhalten auf Kunstrasen abzulegen. Darüber konnte auch das 4:1, durch Sandra in der 78. Minute, nicht hinwegtäuschen. Daran müssen wir in den nächsten Trainingseinheiten arbeiten. (SH)

 

27.09.2014

Erstes Heimspiel der Saison gegen den Hainsberger SV

Nach einem perfekten Start durch das 1:0 von Sandra in der vierten Minute entwickelte sich danach ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Erst durch das 2:0 (16. Minute), wiederum durch Sandra und das 3:0 (20. Minute) durch Kathleen, bekamen unsere Mädchen das Spiel wieder in den Griff. Leider nahm das Spiel kurz vor der Halbzeit dann etwas an Härte zu, aber wir hielten gut dagegen und gingen mit der verdienten Führung in die Kabine.

Leider hat die Kabinenansprache nicht viel gebracht und es wäre besser gewesen, wir hätten gleich durchgespielt. Gerade das was wir vermeiden wollten, trat in der 43. Minute ein. Das 1:3. Durch diesen Anschlusstreffer witterten unsere Gäste wieder ihre Möglichkeit und stellten uns sofort schon im Spielaufbau zu. Damit kamen wir überhaupt nicht zurecht. Auch das 4:1 durch Sarah W. änderte daran nichts. Unser Gegner gab sich nicht auf. Die Gangart wurde noch einmal verschärft, was für zusätzliche Probleme bei uns sorgte. Leider wurde eine grobe Unsportlichkeit unserer Gäste nur mit einer gelben Karte geahndet, sonst wäre das Spiel wohl anders gelaufen. In der 63. Minute dann der Knackpunkt des Spieles. Sandra schießt nach einem sehr guten Angriff an die Querlatte. Im Gegenzug erzielen unsere Gäste das 4:2. Jetzt verunsichert rannten unsere Mädchen fast nur noch hinterher. Dann noch einen, nach meiner Meinung ungerechtfertigten 9 Meter, und es stand 4:3. Zum guten Schluss noch mal beim Freistoß geschlafen und die überragende Nr. 10 unserer Gäste köpfte aus Nahdistanz, mit ihrem vierten Tor, zum Endstand von 4:4 ein.

Auf beiden Seiten gab es noch mehrere Möglichkeiten und so hätte die Partie auch 10:10 ausgehen können, hätten beide Torhüterinnen nicht einige Male sehr gut gehalten. Danke noch einmal an Noa, die unser Team unterstützte und durch sehr gute Paraden uns vor Gegentoren bewahrte. Schade, dass es am Ende nicht zum Sieg reichte, den hätten sich die Mädchen durch ihre Leistung bis zur 65. Minute verdient gehabt. Aber leider endet ein Spiel erst mit dem Schlusspfiff! Wir wissen, wo wir jetzt weiter üben müssen und werden nächste Woche versuchen an die gute Leistung anzuknüpfen und einen Auswärtssieg einzufahren.(SH)

 

20.09.2014

B-Juniorinnen gewinnen gegen Post SV Chemnitz mit 5:2

Unsere B-Juniorinnen haben heute Ihr Punktspiel bei Post SV Chemnitz mit 5:2 gewonnen. Der sehr körperbetonten und robusten Spielweise der Gastgeber setzten unsere Mädels technisch und läuferisch guten Fußball entgegen. Es entwickelte sich ein offenes Spiel mit den größeren Vorteilen bei unserem Team, nur im Abschluss fehlte die Ruhe und Genauigkeit. Durch zwei Tore von Selina ging der DFC vor der Pause in Führung, welche durch einen Fehler bei unserer Abwehr noch einmal verkürzt wurde.

Halbzeitstand 2:1 für den DFC!

Nach der Pause erzielte der DFC durch Sarah und Michelle zwei schnelle Tore und baute die Führung auf 4:1 aus. Nun wurde das Spiel etwas härter und die Gastgeber versuchten durch ihr aggressives Spiel die Partie noch zu drehen. Das gelang ihn aber nicht, Sarah erhöhte in der Schlussphase noch auf 5:1, bevor die Gäste noch einmal trafen.

Endstand 5:2 für den DFC

Auch wenn die Mannschaft, welche aufgrund von einigen Ausfällen im Team, heute gewonnen hat steht noch einige Arbeit bevor um den Anspruch den die Mannschaft und der Verein hat wieder zu erreichen. (JZ)

 

07.09.2014

Pokalspiel DFC Westsachsen Zwickau B Juniorinnen gegen Bischofswerdaer FV

 

Bei sehr warmen Septemberwetter trafen unsere B-Juniorinnen heute, auf verkleinertem Großfeld, auf den Bischofswerdaer FV. In einer über 80 Minuten spannenden und umkämpften, sehr guten Pokalpartie, setzten sich unsere Gäste am Ende mit 1:2 durch. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin alles Gute!

Nach einer kurzen Abtastphase beider Mannschaften ließen die ersten Chancen nicht lange auf sich warten. Unsere, heute in einer 4er Abwehrkette organisierte, Abwehr ließ nicht viel zu und so konnten unsere Gäste zu Beginn nur durch einige Fernschüsse für Gefahr sorgen. Unser Sturm und Mittelfeld hatte da schon die etwas besseren Chancen. Nach einer Eingabe von links konnte ein Schuss von der Strafraumgrenze abgeblockt werden, der Nachschuss landete in der vielbeinigen Abwehr und erst den zweiten Nachschuss konnte die Gästetorhüterin sichern. Bei einem Fernschuss von Sandra Zeug bekam die Torhüterin gerade noch ihre Hand dahinter. Genau in diese kleine Druckphase unserer Mannschaft vielen durch zwei individuelle Fehler die beiden Gegentore (31‘,35‘). Doch unsere Mädchen ließen nicht locker. Zwei Fernschüsse von Michelle und Nadine gingen jeweils knapp am Tor vorbei. So ging es mit 0:2 in die Kabine

Nach der Pause hatten wir gleich eine sehr gute Torchance durch Sarah Weinhold, die sie noch nicht verwandeln konnte. Leider verloren wir dann etwas den Faden und unsere Gäste kamen zu mehreren guten Möglichkeiten das Spiel zu entscheiden. Doch unsere Abwehr stand und so konnten wir uns nach zehn Minuten wieder vom Druck befreien und konnten über unser Mittelfeld (Michelle, Natalie und Sandra) wieder Akzente nach vorne setzen. In der 57‘ wurden diese dann auch mit dem Anschlusstreffer durch Sarah Weinhold belohnt. Bei den hohen Temperaturen ging es bei beiden Teams an die Substanz. Doch alle unsere Mannschaftsteile wollten den Ausgleich erzielen und schnürten die Gäste in den letzten Minuten in ihrer Hälfte ein. Bei den wenigen Gegenzügen hätten unsere Gäste das Spiel auch vorzeitig für sich entscheiden können, aber unsere Abwehr konnte dies verhindern und spielte sofort wieder nach vorn. Nach einem Lattenknaller, einem sehr guten Fernschuss und zwei verpassten Eingaben in den Strafraum unserer Gäste stoppte uns dann der Abpfiff der sehr guten Schiedsrichterin. Ich glaube alle Mädchen sind heute an- und über ihre Leistungsgrenzen gegangen und haben ein sehr gutes Pokalspiel abgeliefert. Deshalb möchte ich auch kein Mädchen herausheben sondern es war eine sehr gute Mannschaftsleistung aller Mädchen. Bedanken möchte ich mich auch bei allen Besuchern. Ich denke die Mädchen haben euch heute ein sehr schönes, kurzweiliges Spiel geboten. (SH)

 

 

17.08.2014

Trainingsauftakt bei unseren B-Juniorinnen

Am 18.08.14 ist Trainingsbeginn bei unseren B - Juniorinnen, bei denen die Saison bereits am 06.09.14 mit dem Pokalspiel gegen den Bischofswerdaer FV beginnt.

Bis dahin hat das neu formierte Trainerteam eine Menge Arbeit vor sich. Da die Mannschaft durch den Aufstieg einer Mädchen in unser Frauenteam komplett umgestellt werden muss, gibt es einige Veränderungen in der Mannschaft. Wir hoffen, dass die Verstärkung, welche aus unserer D Mannschaft kommt, die Lücke schließen kann.

Dem neuen Team viel Erfolg.

 

28.06.2014

DFC verspielt 4. Tabellenplatz  - 3:6 gegen den Radebeuler BC !
 

Am letzten Spieltag ging es für unsere B-Juniorinnen um den 4. Tabellenplatz, den sie verteidigen wollten.  Beide Mannschaften zeigten von Beginn an, dass sie das Spiel gewinnen wollten. Es war eine über weite Strecken technisch und läuferisch hochklassige Partie. Bei sommerlich schwülem Wetter zeigten beide Mannschaften ein temporeiches Spiel mit guten Gelegenheiten auf beiden Seiten. In der 18. Minute gingen die Gäste verdient in Führung, welche der DFC durch Michelle Thiel in der 30. Minute wieder egalisierte. In der 33. Minute, gelang die erneute Führung für die Mädchen aus Radebeul. Da unsere Mädels  auch nach dem Rückstand  weiter Ihr Spiel machten, gelang Sarah in der 38. Minute der Ausgleich, welcher in der Schlußminute der 1.Halbzeit durch einen Treffer der Gäste wieder dahin war.
Die zweite Hälfte begann ähnlich flott wie die erste Halbzeit endete, nur sollten die Treffer nicht gelingen. Nach einigen Chancen für den DFC, kam es in der 54. / 55. Minute zum Doppelschlag gegen unser Team. Radebeul führte mit 5:2!
Beide Mannschaften zollten den Temperaturen und dem hohen Anfangstempo Tribut und wurden in den Aktionen nicht mehr so energisch wie am Anfang. Da der DFC mindesten einen Punkt wollte, wurde die Offensive verstärkt, wobei wir noch anfälliger für Konter wurden. Sandra erzielte in der 63. Minute  noch das 3. Tor für den DFC, aber mehr sollte heute nicht sein. Radebeul traf in der 75. Minute nochmals zum Endstand von 6:3 für unsere Gäste.
Da am letzten Spieltag Herold gewann, bleibt für unsere B-Juniorinnen der 5. Platz
 
Wir  gratulieren der Mannschaft vom BC Hartha zum 1. Platz 

sowie dem Heidenauer SV  und dem Radebeuler BC 08 auf den Plätzen 2 und 3.

 

21.06.2014

B-Juniorinnen scheitern bei Post Chemnitz an ihrer Chancenverwertung - 4:6
 
Nach sehr gutem Beginn und der nötigen Konzentration wollte der DFC unbedingt spielerisch überzeugen und die letzte Niederlage vergessen machen. Es folgten in den ersten 5 Minute durchdachte Spielzüge mit zwei klaren Tormöglichkeiten, die wir aber leichtfertig vergaben. Im Gegenzug erzielten die Gastgeberinnen in der 7. Minute die 1:0 -  Führung. Unbeeindruckt von dem Treffer spielten wir weiter Richtung Gästetor, verdient traf Sandra in der 16. Minute zum Ausgleich. Jetzt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch beider Teams, wobei die Spielerinnen von Post Chemnitz körperlich robuster agierten und unsere Mädels mehr und mehr von der Gangart beeindruckt wurden. Die Zweikämpfe wurden nicht mehr angenommen und der Raum für die Platzherrinnen wurde immer größer. Diese erzielten bis zur Halbzeit noch 2 Treffer.
                                                                                                                          

 

Halbzeitstand 3:1 für Post Chemnitz!
Nach der Pause lief das Spiel nicht viel anders als in der 1. Halbzeit, der DFC steckte zwar nicht auf, kam aber in der 2. Spielhälfte nicht entscheidend und gefährlich genug zum Zug. Den Treffern von Selina, Michelle Grimm und Sandra setzten die Gastgeberinnen ebenfalls 3 Treffer entgegen.
Das Manko unseres Teams ist und bleibt die Chancenverwertung und der fehlende körperlich Einsatz über weite Strecken des Spiels. Bleibt für diese Saison der 4. Platz, den wir nächste Woche gegen den Radebeuler BC als letzten Gegner, verteidigen müssen.   

 

17.06.2014

D-Juniorinnen schlagen sich wacker

13 Mannschaften waren am Sonntag zum Turnier um die Landesmeisterschaft nach Trebendorf( Oberlausitz ) gereist. Eine der jüngsten war die unseres DFC.

Nach einem 0:1 gegen Post SV Chemnitz und einem 1:0 gegen FSV Lok Dresden stand man im Viertelfinale, musste da aber die Überlegenheit des CFC und des 1.FFC Fortuna Dresden jeweils mit 0:2 anerkennen. Im Platzierungsspiel um Platz 7 gelang dann der 2. Sieg im Turnier mit 1:0 gegen NFV Gelb-Weiß Görlitz 09. Die DFC-Treffer erzielten Nathalie Vietz und Sarah Gerber.

Landesmeister wurde der FFV Leipzig vor unserem Vorrundengegner Post SV Chemnitz und dem FC Erzgebirge Aue.

 

15.06.2014

B-Juniorinnen : Heidenau revanchiert sich erfolgreich für die Pokalniederlage!

Heidenauer SV - DFC 5:4

Auch im dritten regulären Meisterschaftsspiel dieser Saison gegen Heidenau war für unsere B-Juniorinnen nichts zu gewinnen. Es gelang unserer Mannschaft zwar den gewohnt frühen Rückstand (4. Minute) wieder auszugleichen (16.Minute Grimm, M.), nur konnten wir weitere Möglichkeiten nicht in Tore umwandeln. Da der DFC das Spiel sehr offensiv gestaltete , boten sich den Gastgeberinnen aber bei Fehlern im Spielaufbau gefährliche Kontermöglichkeiten. Durch schnelle Spielzüge mit langen Bällen gelang es, gefährlich vor unser Tor zu kommen und in der Folge noch zwei Treffer bis zur Pause zu erzielen.

Halbzeitstand 3:1 für Heidenau.

Nach der Pause wollten unsere Mädels noch einmal angreifen und kassierten gleich in der 42. Minute einen erneuten Gegentreffer. Davon unbeeindruckt spielte die Mannschaft weiter temporeich nach vorn und belohnte sich durch einen Doppelschlag ( 49.Minute Sandra//53.Minute Grimm, M.) zum verdienten Anschluss. Jetzt stand es nur noch 4:3 und ein Punktgewinn war wieder möglich. Es entwickelte sich aus Sicht des DFC ein Spiel, welches nur noch in der Gästehälfte stattfand. Es wurde kombiniert und gekämpft, es ergaben sich in der Folge eine Hand voll guter Gelegenheiten - nur das Tor wollte nicht fallen. Genau in dieser Druckphase kam ein erfolgreicher Konter der Platzherrinnen (63.Minute), die ihre Führung dadurch ausbauen konnten. In den verbleibenden Minuten wurde der Druck seitens des DFC noch einmal erhöht, die Gastgeberinnen spielten geschickt auf Zeit, wechselten öfter als gewohnt, so dass uns die Zeit davonlief und der Spielaufbau immer wieder unterbrochen wurde. Sarah erzielte in der 79. Minute den erneuten Anschlusstreffer, zu mehr reichte es aber nicht mehr.

 

Fazit: Nur gut spielen reicht nicht, der Ball muss auch hinter die Linie!

 

07.06.2014

DFC verspielt gegen Herold Platz 3 in der Meisterschaft!

 

Unsere B-Juniorinnen brachten sich wieder einmal selbst um den Erfolg. Bei sommerlichen Temperaturen wurde es das erwartet schwere Spiel gegen körperlich gut spielende Gäste. Der Spiel des DFC lief über weite Strecken auf das Gästetor, nur der Ball wollte nicht hinter die Linie. Von Beginn an zeichnete sich der Wille unseres Teams ab, dieses Spiel gewinnen zu wollen. Nach mehreren guten Spielzügen eröffneten sich immer wieder Tormöglichkeiten, die unsere Mädels aber nicht konsequent und konzentriert genug nutzten. In der 8. Minute gelang unseren Gästen, nach Fehlern in unserer Abwehr, der Führungstreffer zum 0:1. Davon nicht beeindruckt spielte unser Team weiter nach vorn, nahm die Zweikämpfe an und versuchte spielerische Mittel der Härte unserer Gäste entgegenzusetzen. In der 14. Minute gelang dem DFC durch Sandra der Ausgleich und immer weiter kämpfende Mädels belohnten sich kurz vor der Pause noch mit der 2:1- Führung (Sarah 39. Minute).

Nach der Pause lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, wobei alle auf dem Platz der Hitze Tribut zollen mussten. Nach mehreren guten Möglichkeiten für unsere Mannschaft, die wir nicht nutzten, und dem Ausgleich der Gäste in der 47. Minute verlief das Spiel ohne weitere Höhepunkte.

 

31.05.2014

B-Juniorinnen bringen sich selbst um einen verdienten Punkt

Radebeuler BC - DFC 3:2

Nach einem typischen DFC - Fehlstart (3.Minute 0:1) bekam unser geschrumpftes Team - nur 8 Spielerinnen hatten die Reise zum Radebeuler BC angetreten - das Spiel besser in den Griff und es entwickelten sich schöne Ballstafetten. Wir sahen auf beiden Seiten gute Möglichkeiten, aber es fehlte beim Abschluss die Genauigkeit, um den Ball einzunetzen. Beide Mannschaften spielten auf Augenhöhe und schenkten sich nichts. Da keiner Mannschaft ein weiterer Treffer gelingen wollte, ging es mit dem 0:1 in die Pause.

Nach einer aufmunternden Halbzeitansprache kamen unsere Mädels sehr engagiert zurück und es gelang tatsächlich in der 47. Minute der Ausgleich durch Michelle Grimm. Jetzt war die Partie völlig offen, wobei die spielerischen Impulse eindeutig von den Gästen ausgingen. Da die herausgespielten Chancen aber nicht genutzt wurden, kam es wie schon so oft. Zwei Fehler in unserer Hintermannschaft bescherten uns innerhalb von sieben Minuten zwei Gegentore. Dass die Moral in unserer Mannschaft stimmt, zeigten die letzten 20 Spielminuten, in denen wir uns beim Gastgeber vor dem Strafraum festsetzten und die Gastgeberinnen nur durch unkontrolliertes Ball wegschlagen eine Erholung fanden.

Der Anschlusstreffer zum 3:2 durch Sandra änderte nichts an der 1.Niederlage nach der Winterpause.

 

 

 

17.05.2014

Starke zweite Halbzeit - klarer Sieg gegen den Spitzenreiter

B-Juniorinnen DFC - BC  Hartha 6:2 (2:2)

Nach einem etwas holprigen Beginn mit vielen individuellen Fehlern auf beiden Seiten gewann das Spiel zunehmend an Qualität. Die Spielzüge wurden klarer und genauer und der DFC kontrollierte langsam das Geschehen.

Das Ergebnis in dieser Phase waren 2 Treffer unseres neuen Stürmerduos Sarah (15. Minute) und Sandra (20.Minute) zum 2:0! Dass die Gäste,welche nicht in bester Besetzung anreisen konnten, nicht zu Unrecht an der Tabellenspitze stehen, zeigte sich im weiteren Verlauf des Spiels, wo sie immer wieder durch schnelle Konter gefährlich vor unser Tor kamen und in der Folge auch noch zweimal unsere Torfrau bezwingen konnten .

Somit stand es zur Halbzeit 2:2

Die 2. Halbzeit begann sehr engagiert, beide Teams wollten eine schnelle Entscheidung, es entwickelte sich ein schnelles, kampfbetontes aber faires Spiel mit vielen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Unsere Mädels wurden im Verlaufe der Partie immer überlegener, nutzten endlich auch ihre guten Möglichkeiten und erzielten die nötigen Tore, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen. Durch eine Druckphase, wo alles passte und der Gegner nicht aufmerksam genug erschien, erzielten wir innerhalb von zehn Minute 4 Tore - Michelle Grimm (3) und Sandra (1). Damit wurde der Endstand von 6:2 hergestellt und unsere B- Mädels bleiben auch im 6. Spiel in Folge ungeschlagen.

Es ist ein weiterer positiver Schritt unsere jungen B-Mannschaft, welche sich im Saisonverlauf enorm gesteigert hat und somit auch wesentlich mehr Selbstvertrauen auf dem Platz zeigt. Wir wünschen uns die Fortsetzung dieses positiven Trends auch in Nachholspiel gegen den Radebeuler BC am 31.05.2014.

 

10.05.2014
Revanche für 0:7 Niederlage aus Heimspiel geglückt. DFC gewinnt in Hohenstein 7:3!
 
Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einigen Fehlern beim Spielaufbau lagen unser Mädels nach dreizehn Minuten bereits 0:2 zurück. Nach einem schnellem Angriffszug direkt nach dem Anstoß erzielte Sarah den Anschlusstreffer und 2 Minuten später Selina den Ausgleich. Damit war die Partie wieder offen und unsere Mannschaft kam jetzt immer besser ins Spiel, sie gewann  die Zweikämpfe und erhöhte  den Spielstand  durch 2 Treffer von Sandra  auf 4:2. Ärgerlich, dass zum Halbzeitpfiff die Gastgeber noch einmal trafen.
Stand zur Pause -  4:3 für den DFC
Die Gastgeber versuchten zu Beginn der 2. Hälfte das Spiel noch zu drehen und agierten entsprechend druckvoll. Dadurch eröffneten  sich für unsere Mannschaft mehr Räume, die wir in der 43. Minute zum 5:3 (Sandra) nutzten. Von diesem Moment an konnten unsere B-Juniorinnen das Spiel kontrollieren. Die Gastgeberinnen kamen durchaus noch gefährlich vor unser Tor, nur vergaben sie in diesem Spielverlauf leichtfertig ihre guten Gelegenheiten.
Durch zwei schöne Spielzüge, welche Sandra erfolgreich abschloss, erhöhte der DFC auf 7:3!
Durch eine gute spielerische und kämpferische Leistung ein verdienter Sieg  bei nicht so frisch wirkenden Gastgeberinnen aus Hohenstein.
Fazit: Tabellenplatz 3 und ein weiterer positiver Eindruck nach dem Pokalsieg  von unserem Nachwuchs

 

01.05.2014

B-Juniorinnen gewinnen Kleinfeldpokal
Heidenauer SV - DFC Westsachsen Zwickau 1:3 ( 0:1 )

Unser Feiertagsausflug an die Elbe war sehr erfolgreich.
Bei guten äußeren Bedingungen und einem angenehmen, freundlichen Gastgeberverein (Heidenauer SV) siegten die B-Juniorinnen in ihrem Pokalfinale verdient mit 3:1 und holten damit den einzigen Titel dieser Saison von der Elbe an die Mulde.

In einem sehr guten Pokalspiel schonten sich beide Mannschaften nicht, es war ein offensives und kampfbetontes Spiel,welches aber sehr fair verlief.
Der DFC ging in der 10.Minute, durch Sarah Weinhold, in Führung und verteidigte diese auch bis zur Halbzeit. Es gab zwar auf beiden Seiten mehrere Chancen, die aber leichtfertig vergeben wurden bzw. durch sehr gute Torhüterinnen (auf beiden Seiten) vereitelt wurden.
Nach der Pause spürte man den Gastgeberinnen den unbedingten Siegeswillen an, die aber immer öfter an unserer Torfrau scheiterten. In der 55. Minute erzielten die Gastgeberinnen dann doch den Ausgleich. In dem folgenden Spielverlauf gab es kein Taktieren mehr, jede Mannschaft wollte unbedingt in der normalen Spielzeit die Entscheidung. Mit einem sehr guten Stellungsspiel, vereitelte Paulina Ullmann mehrere Chancen und hielt unsere Mädels weiter auf Titelkurs.
Sarah Weinhold erlöste unsere Mannschaft mit einem Doppelschlag in der 71./75.Minute, zum 3:1!
Diese Führung wurde erfolgreich gesichert und führte zum verdienten Pokalgewinn unserer  B-Juniorinnen.

Aufgrund der Spielanteile und der Chancen für unser Team ein verdienter Sieg und schönes Erlebnis, wieder einmal ganz vorn zu stehen.
Glückwunsch unseren Pokalsiegerinnen:
Ullmann,P./Zeug,S(C)/Weinhold,S./Zorn,K./Grimm,M./Ivanics,M./Klimke,L.-M ./Thiel,M./Hegewald,N./Michel,S./Lenk,J.

 

05.04.2014

Viele Tore - aber zuviel Kampf im Punktspiel unserer B

Das Spiel gegen Post SV Chemnitz ähnelte eher einer Kampfsportveranstaltung als einem schönem Fußballspiel.
Es ging gleich von Beginn an direkt zur Sache, man schenkte sich nichts,  und viele Tore wurden auch noch geschossen.
In der 3. Minute fiel das 1:0 für unsere Gäste nach einem Abwehrfehler. Die Mädels zeigten sich davon unbeeindruckt und erkämpften sich ihre Chancen - Ausgleich durch Sandra in der 7. Minute . Nun wurde die Gangart immer ruppiger und die Fouls nahmen zu, das Spiel entglitt dem jungen Schiedsrichter zeitweise und das Spielerische trat immer öfter in den Hintergrund. Nachdem unsere Mädels langsam in das Match zurückgefunden hatten und den Führungstreffer erzielten (28. Minute  - Michelle ), beruhigte sich das Ganze zeitweise.  Nur die Freude hielt nicht lange -durch einen Doppelschlag in der 30./34. Minute war die Führung wieder dahin.  Ein Doppelschlag unsererseits  ( 39.Minute Lisa und 40.Minute Michelle ) führte zum Halbzeitstand von 4:3!
In der 2. Halbzeit bestimmte der  Kampf und die Aggressivität unserer Gäste  weitgehend das Geschehen. Nach einigen unschönen Aktionen und insgesamt  5 Gelben Karten waren die Emotionen am Überschwappen und der Schiedsrichter leider nur noch Statist in dem Spiel. Ein weiterer Treffer von Sandra bei zwei  Gegentoren ergaben den Endstand von 5:5 in einem Spiel mit einigen Verletzten und vielen Blessuren auf beiden Seiten.

 

29.03.2014
B-Juniorinnen hadern mit Chancenverwertung - DFC-Heidenauer SV 2:2

Bei guten äußeren Bedingungen  trafen heute die beiden Pokalfinalisten im Punktspiel aufeinander. Das erreichte Unentschieden ist am Ende dem Spielverlauf folgend in Ordnung, aber für den DFC wie eine gefühlte Niederlage. Unsere Mädchen haben sich aufgrund der Chancen, die  nicht verwertet wurden, selber um dem Sieg gebracht.  Nach druckvollem Beginn und den besagten vergebenen Gelegenheiten  kam es wie so oft, die Gäste gingen in der 14. Minute in Führung. Unsere Mädels steckten nicht auf, erkämpften sich viele Tormöglichkeiten die eine sehr gut haltende Gästetorhüterin aber stets vereitelte. Der Spielverlauf war mit Halbzeitergebnis von 0:2 (40.Minute) auf den Kopf gestellt.
In der 2. Halbzeit  wollten es unsere Mädels noch einmal wissen und drängten den Gegner immer mehr in die eigene Hälfte zurück. Es dauerte aber bis zur 55. Minute, bis endlich für den DFC etwas Zählbares stand, 1:2 (Sandra). Wie entfesselt spielten unsere Mädels nach dem Anschlusstreffer weiter, sie kombinierten und kämpften, nur einzig der zweite Treffer wollte nicht fallen. So dauerte es bis zur 80. Minute  als wiederum Sandra das entscheidende Tor zum Ausgleich gelang.
Das Unentschieden zeigt - im Pokalfinale am 1. Mai ist vieles möglich!

 

15.03.2014

Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche gegen den Herolder SV   -
unverändertes Ergebnis : 5:2 für  unsere B-Mädchen

Zum ersten Punktspiel nach der Winterpause traten unsere B-Mädchen beim Herolder SV an. Auf schwerem Geläuft (aufgeweichter knöcheltiefer Hartplatz) fiel es unserer Mannschaft sehr schwer ins Spiel zu finden. Alle waren in den ersten 10 Minuten mehr mit dem Platz als mit dem Gegner beschäftigt. Dies spiegelte der Spielstand von 0:2 nach 6 Minuten wider, es schien sich ein Debakel anzudeuten .  Nachdem unsere Mannschaft noch einige gefährliche Situationen überstanden hatte, kam sie immer besser ins Spiel, nahm den Kampf an und erspielte sich selber Chancen zum Anschlusstreffer. Die Moral der Mannschaft sollte belohnt werden und führte durch Treffer von Sandra und Michelle Grimm zum verdienten Ausgleich zur Pause. Nach der Pause zeigte unsere Mannschaft ihre bisher beste Leistung: Mit flüssigen Kombinationen und dem auf diesem tiefen Platz notwendigen Kampfgeist setzten sich unsere Mädchen am Ende verdient durch.  Sarah (2) und   Sandra (1) stellten den 5:2-Endstand her.  

 

08.03.2014

Mit 5:2 gegen den Herolder SV ins Finale

Unsere B-Mädchen eröffneten die Freiluftsaison mit dem nachzuholenden Halbfinalspiel im sächsischen Kleinfeldpokal. Angenehme Temperaturen, hin und wieder strahlender Sonnenschein und ein  hervorragend bespielbarer Platz in Auerbach - ideale Bedingungen für den letzten Schritt hin zum Pokalfinale.
Unsere Mädchen begannen wie entfesselt - nach dreiminütigem “Scheibenschießen”
traf Selina zum 1:0. Als in der 10. Minute Sandra mit dem zweiten Treffer nachlegte, dominierte unsere Sieben in allen Belangen, schnürte den Gegner ein und vergaß nur weiter am Ergebnis zu schrauben. Ein durch Dauerdruck erzwungenes Eigentor führte zum Pausenstand - 3:0.
Die Herolderinnen kamen mit viel Elan aus der Kabine und erzwangen einen ausgeglichenen Spielverlauf. Bei uns ging die Kombinationssicherheit und Leichtigkeit des Spiels etwas verloren. Selina gelang ein weiterer Treffer, aber als Herold auf 2:4 verkürzte und nun kämpferisch stark spürbar auf mehr aus war, nahmen unsere Juniorinnen auch den Kampf an. Fünf Minuten vor Ultimo war der Sieg mit Sarahs Tor zum 5:2 endgültig gesichert. Spielerisch streckenweise sehenswert mit einigen Reserven im Abschluss - dreimal war die Latte im Weg - ein verdienter Sieg, der für das Finale am 1.Mai gegen den Heidenauer SV Appetit auf mehr gemacht hat.

 

 


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